PIRATEN-Mitglieder durch Piraten-Vorstand ausgespäht

In dem Kreisverband Düsseldorf der Piratenpartei geht es drunter und drüber.

Basisdemokratie wird bei Piraten groß geschrieben, die Ausspähung durch Geheimdienste verurteilt und Datenspeicherung bekämpft.

Doch der Kreisvorstand der Düsseldorfer Piratenpartei beschreibt seine Vorgehensweise auf und nach Mitgliederversammlungen anders, so heißt es in einer gestern veröffentlichten Erklärung nach der Aufstellungsversammlung am letzten Wochenende:„[…] hat am Montag ein dazu berechtigtes Mitglied des Kreisvorstands die Namen der Akkreditierten im Hinblick […] überprüft.“

Selbst im Stadtarchiv von Düsseldorf waren die Piraten um ihre eigenen Mitglieder auszuspähen. Zitat aus der Erklärung: „Die Suche, unter anderem im Stadtarchiv, führte zu dem Ergebnis…“.

Inwiefern so eine Überprüfung mit der Satzung und den Statuten der Piratenpartei in Einklang zu bringen sind, bleibt weiter offen. Eine Auseinandersetzung wird es diesbezüglich sicher innerhalb der Piratenpartei in Düsseldorf geben.

Autor:

Peter Hings aus Düsseldorf

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