Polizeimeldung vom gestrigen Polizeieinsatz ... Bei mir als Nachbericht bewusst erst jetzt!

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"Oskar der letzte Grüne" meint: Ich hatte noch gelernt: "Ein vorschneller Gang in die Öffentlichkeit gefährdet den Erfolg"! Warum heute dieser "Populismus"? -- Liegt das an der Nähe zur nächsten Landtagswahl?
Düsseldorf: Aus dem Innenministerium NRW | Bericht der Polizei vom Dienstag:

POL-BO: Bochum/Herne/Witten / Schwerpunkteinsatz gegen die reisenden
Einbrecher läuft


- Bei einer dreitägigen Aktion gehen Polizistinnen und Polizisten aus drei Bundesländern zurzeit gemeinsam gegen Einbrecherbanden vor. Auch die niederländische und belgische Polizei sowie der Zoll beteiligen sich bis zum 1. Dezember an den Kontrollen.

Am heutigen 29. November ist auch das Bochumer Polizeipräsidium in
diesen Einsatz eingebunden - in Bochum, in Herne und in Witten.

Beschlossen worden war die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im
Oktober in der "Aachener Erklärung", unterzeichnet von den
Innenministern von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz,
Niedersachsen sowie Bundesinnenminister Thomas de Maizière mit ihren
Kollegen aus Belgien und den Niederlanden.

Kern dieser Vereinbarung sind ein verbesserter Informationsaustausch, verbesserte Zusammenarbeit bei Ermittlungsverfahren und gemeinsame Kontrollen.

Dazu erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger:


"Der Wert dieser Erklärung hängt davon ab, dass sie mit Leben
gefüllt wird. Deshalb ist es gut, schnell damit anzufangen. Und
wichtig, nicht dabei nachzulassen. Wohnungseinbrüche beeinträchtigen
das Sicherheitsgefühl der Menschen in besonderem Maße. Die Polizei
muss genauso beweglich sein, wie die Einbrecher es längst sind. Wir
haben es mit Kriminaltouristen zu tun, die durch ganz Europa ziehen.
Deshalb sind gemeinsame Aktionen so wichtig."

Während der bis in die Abendstunden andauernden Maßnahmen, die
vorrangig der Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls dienen, ist
die Präsenz der Polizei in Bochum, Herne sowie Witten deutlich erhöht und der Fahndungs- und Kontrolldruck, insbesondere an Einsatz- und Kiminalitäts-Brennpunkten, intensiviert.


Im Rahmen dieser Schwerpunktaktion überprüfen die Einsatzkräfte Personen und Fahrzeuge. Ziel des polizeilichen Konzeptes ist es, überregional agierende, mobile Täter zu verunsichern und fernzuhalten, aber auch Erkenntnisse zu gewinnen, Festnahmen durchzuführen sowie Verkehrsverstöße zu ahnden.

Polizeiliche Erfahrungen belegen, dass bei solchen intensiven
Kontrollmaßnahmen wichtige Informationen über potenzielle Täter und
deren Begleitpersonen, über genutzte Fahrzeuge und über mögliche
Reisewege mobiler Täter beziehungsweise Tätergruppen gewonnen werden
können.

Auch wenn sich die Erfolge nicht unmittelbar am Kontrolltag
messen lassen, werden die neu gewonnenen Erkenntnisse Grundlage und
wichtiger Bestandteil anschließender Ermittlungen sein.

Wie bei vergleichbaren Schwerpunktkontrollen in den vergangenen
Jahren spielt die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls eine
herausragende Rolle. Ergänzend zu der Kampagne "Riegel vor! Sicher
ist sicherer.", bei der die Polizei insbesondere präventive Ansätze,
wie zum Beispiel den technischen Einbruchschutz in den Vordergrund
stellt, sollten die heutigen Kontrollen dazu dienen, die Wege der
Täter nachzuvollziehen, weitere Erkenntnisse über ihr Vorgehen
beziehungsweise ihre Identität zu erhalten, Einbrüche zu verhindern
und den Aktionsbereich der potenziellen Täter einzuschränken.

Im Kampf gegen Einbrecher ist die Polizei aber nach wie vor auch
auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Neben dem Einbau von
einbruchshemmenden Sicherungen, kann jeder Einzelne helfen, Einbrüche
in der eigenen Nachbarschaft zu verhindern. Aktuelle verdächtige
Beobachtungen, zum Beispiel fremde Personen oder Fahrzeuge, die
offenbar ziellos durch das Wohngebiet streifen und möglicherweise
einzelne Grundstücke auskundschaften, sollten unverzüglich über den
Notruf "110" der Polizei mitgeteilt werden.

Kommentar von Volker Dau:

Sicherlich eine gute Aktion! Doch warum gefährdet der Innenminister den Erfolg durch eine zu frühe Veröffentlichung der Aktion?


Ein Nachbericht über die Erfolge würde den Bürger sicher mehr erfreuen wie eine zu frühe Veröffentlichung durch das Ministerium die ja wohl auch die Täter frühzeitig warnt? Wird dadurch nicht ein Großteil des Erfolges der Aktion gefährdet?

Schauen wir doch mal bei "WIKIPEDIA" unter Razzia nach!

Da steht als wesentlicher Punkt das Wort "Überraschung"! Der Überraschungseffekt wird hier doch wohl durch diese Aktion von Minister Jäger zerstört?

Der Sinn einer solchen frühen Presse-Kampagne verschließt sich mir.

Mir tun die Polizisten leid die draußen in der Kälte sich die Beine platt stehen während die vorgewarnten Täter sich ausruhen oder vielleicht "bei rotem Licht verwöhnen lassen"?

Anmerkung: Der chaotische Zeilenumbruch lässt sich nicht ausgleichen.Mehrere Versuche leider gescheitert!
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3 Kommentare
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Andrea Dörner aus Düsseldorf | 30.11.2016 | 12:51  
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Rainer Bresslein aus Wattenscheid | 30.11.2016 | 14:21  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 30.11.2016 | 22:38  
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