Rheinkomet verursachte Lichtsmog – Mensch und Tier leiden

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Rund um den 70. NRW-Geburtstag leuchtete der Rheinkomet neun Tage vom Düsseldorfer Fernsehturm in die Nacht. Über 50 Strahler, ca. 440.000 Watt, erleuchteten viele Kilometer weit den Nachthimmel. Diese künstlich geschaffene Lichtquelle in der Nacht verschmutzt das natürliche Licht, beeinflusst Mensch und Tier und verbraucht unnötig Energie.

Nachtaktive Tiere, wie Motten, Glühwürmchen und Nachfalter, wie beispielsweise Eulen und Schwärmer, Käfer und Köcherfliegen werden irritiert und sterben durch die Auswirkungen von Lichtverschmutzung, Lichtsmog. Auch Vögel, wie z.B. Sperlingsvögel und Kraniche werden gestört. Durch die phototaktische Wirkungen kommt es nicht selten zu Kollisionen mit Lichtquellen und den sie tragenden Bauwerken. In Folge dessen, können sich die Tiere verletzten oder zu Tode kommen.

Deshalb wandten sich in den letzten Tagen viele besorgte Tierschützer und Tierschutz- bzw. Tierrechtsorganisationen an die Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER und fragten: Wer hat das genehmigt? Sind die Auswirkungen auf Mensch und Tier berücksichtigt worden?

Bürgermitglied Rudi Görg fragt: „Wie konnte diese Genehmigung erteilt werden, wenn man an Artikel 20a Grundgesetz, dass der Staat auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen der Tiere schützt? Durch die zusätzliche Beleuchtung wurden viele Tiere desorientiert. Der Einfluss der nächtlichen Beleuchtung kann darüber hinaus die Nahrungsaufnahme, die Fortpflanzungsbiologie und das Wander- und Kommunikationsverhalten von Tieren stören. Häufig werden fliegende Organismen von Lichtquellen angelockt. Deshalb wird die Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER an diesem Thema dran bleiben und die weiteren Schritte beraten.“
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