Richtfest in der Rüdigerstraße zum Wohnen am Waldrand

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Zahlreiche Gäste besuchten das Richtfest an der Rüdigerstraße. (Foto: Köhlen)

Der Baukonzern NCC feierte Richtfest für sein Projekt „Wohnen am Aaper Wald“. Auf dem rund 7.300 Quadratmeter großen ehemaligen Büro-Grundstück entstehen bis zum Herbst acht Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 98 Mietwohnungen.

Nachbarn, Stadt-Vertreter, Investoren und am Bau beteiligte Unternehmen – das Richtfest für die neue Wohnanlage erfreute sich in der vergangenen Woche großer Besucherresonanz. Bürgermeisterin Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann überbrachte in Vertretung des Oberbürgermeisters die guten Wünsche der Stadt.

„Die Bauarbeiten verlaufen nach Plan, so dass das Projekt planmäßig zum Oktober dieses Jahres übergeben werden kann“, versicherte Andreas Fohrenkamm, Geschäftsführer von NCC Deutschland, der verriet: „Wir verzeichnen bereits heute eine sehr große Nachfrage nach den Wohnungen.“

Die mehrheitlich Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen verfügen über 54 bis 121 Quadratmeter Wohnfläche und sind unter anderem mit Fußbodenheizungen, Balkonen oder Dachterrassen sowie bodentiefen Fenstern ausgestattet. Die Fertigstellung und Übergabe des Gesamtprojektes soll zum Oktober 2013 erfolgen. Die Vermietung der Wohnungen hat bereits begonnen.

„Unser Bauvorhaben an der Rüdigerstraße kommt genau zur rechten Zeit“, so Fohrenkamm mit Blick auf den „wachsenden Mehrbedarf“ auf dem Düsseldorfer Wohnungsmarkt und knapper werdende „bezahlbare“ Neubauwohnungen. Wobei „bezahlbar“ offensichtlich unterschiedlich definiert wird.

„Kaltmieten zwischen 10,40 Euro und 12,50 Euro sind für Durchschnittsverdiener unerschwinglich.“, so Andreas Rimkus, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, der kritisiert, dass in dem Projekt kein geförderter Wohnraum vorgesehen sei.

CDU-Ratsherr Klaus-Dieter Lukaschewski, stellvertretender Vorsitzender des Wohnungsausschusses,. kontert: „Wir begrüßen es sehr, dass hier in großem Umfang Mietwohnungsbau entsteht“ und begründet: „Durch jedes einzelne Neubauvorhaben werden im kostengünstigeren Bestand Wohnungen frei, in die neue Mieter einziehen können. Von solchen Umzugsketten profitieren Haushalte mit niedrigerem Einkommen.“

Auch die Rather Ratsfrau Sylvia Pantel weist die SPD-Forderung nach Sozialwohnungen am Aaper Wald zurück: „In unmittelbarer Nähe gibt es bereits zahlreiche mit Landesmitteln geförderte Wohnungen. Die Verantwortlichen haben sich die soziale Struktur vor Ort genau angesehen und die Planungen darauf abgestellt: Mit dem neuen Quartier an der Rüdigerstraße erreichen wir im Stadtteil einen sinnvollen Mix aus frei finanzierten, preiswerten und geförderten Wohneinheiten. Diese Mischung ist gut und richtig für das Sozialgefüge in Rath.“
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