Schauspielhausdebatte: Erste Ratsfraktion zeigt Verständnis für OB Geisel

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„Dass Oberbürgermeister Thomas Geisel angesichts der angespannten Haushaltssituation der Landeshauptstadt Düsseldorf über alles nachdenkt und sich auch nicht verbieten lässt, über das Schauspielhaus laut nachzudenken, finden wir gut und richtig“, sagt die Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER, Chomicha El Fassi.

Kulturausschussmitglied Nicole Haumann weist darauf hin, dass sich die Geschichte des Düsseldorfer Schauspielhauses bis ins ausgehende 18. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Unser jetziges, am Gustaf-Gründgens-Platz gelegenes, wurde aufgrund eines internationalen Wettbewerbs in den 1960iger Jahren durch den heimischen Architekten Bernhard Pfau geplant, gebaut und am 16. Januar 1970 eröffnet. Seit fast 50 Jahren gehen die Düsseldorfer und unsere Gäste aus der ganzen Welt sehr gerne ins Schauspielhaus. Dem jetzigen Generalintendanten Wilfried Schulz und seinem Ensemble sind diese unsäglichen Überlegungen nicht zuzumuten.

Der stellvertretende Geschäftsführer Alexander Führer, ergänzt:

„Nachdenken ist immer gut, aber: Wer 1.) im städtischen Haushalt 50 bis 100 Mio. EUR für eine U81 ausgibt, wer 2.) 100 Mio. EUR dafür ausgeben möchte, dass gut funktionierende Gaslaternen abgerissen und durch andere ersetzt werden und wer 3.) keine Schritte gegenüber dem Land Nordrhein-Westfalen einleitet, um die Mittel der finanziellen Mindestausstattung gemäß dem Gutachten vom 6. Januar 2016 zu erhalten, der hat das Recht, über Abriss und Neubau unseres Schauspielhaus laut nachzudenken, verwirkt.“
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