Sicher leben in Düsseldorf

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„Ja, ich fühle mich in Düsseldorf sicher“, sagt Norbert Wesseler, Polizeipräsident unserer Landeshauptstadt. Die Sicherheit in Düsseldorf war das große Thema des vierten Düsseldorfer Abends am 11. Mai in den Räumen der CDU Landesgeschäftsstelle.

Wesseler ging dabei als Hauptredner nicht nur auf Probleme, sondern auch auf mögliche Lösungsvorschläge ein. „Als zweitgrößte Behörde nach Köln sind wir schon sehr gut aufgestellt“, so der Polizeipräsident. Dieses Niveau gilt es zu halten und noch zu verbessern, denn Düsseldorf ist nicht nur eine attraktive Stadt für Studenten und Bewohner, sondern auch für Täter.
Probleme gibt es vor allem bei Wohnungseinbrüchen, denn die Täter sind oft in Banden verstrickt oder Reisende, also schwer zu fassen. Wichtig in solchen Schwerpunkten sei es laut Wesseler, mehr Personal einzusetzen und Präventionsarbeit zu leisten. Durch den Einsatz von mehr Personal konnten schon große Erfolge gesetzt werden, so ist dadurch die Anzahl an Wohnungseinbrüchen um 7% gesunken, die von Taschendiebstählen um 2%. Taschendiebstähle sind vor allem in dem „Hotspot“ Altstadt ein großes Thema. „Die Altstadt lebt“, so Wesseler und deswegen ist die ständige Präsenz dort ein absolutes Muss. Auch die Videobeobachtung hat sich bereits bewährt und ermöglicht es den Polizisten zum Teil innerhalb von 50 Sekunden vor Ort zu sein.
Neben mehr Personal und ständiger Präsenz ist ein weiterer Punkt eine noch bessere Zusammenarbeit mit der Justiz und der Stadt. Das bedeutet auch, Bestrafungen strafrechtlich sauber auszusprechen und zu vollziehen, um den Abschreckungseffekt für Täter zu vergrößern, denn „Strafe muss auf dem Fuß folgen“, so Polizeipräsident Norbert Wesseler.
Der wichtigste Punkt jedoch sei es weiterhin mehr Personal einzustellen und zu fördern. Dieses Jahr wurden circa 1540 neue Polizeianwärter eingestellt, das sind schon mehr, als in Pension gehen, aber dies wird die Lücken eines starken gehenden Jahrganges nicht schließen. „Wir müssen überlegen, ob wir uns von ein paar Aufgaben trennen, wie zum Beispiel von dem Objektschutz“, so Wesseler.
Dennoch ist er durchaus optimistisch gestimmt und hofft, auch in ein paar Jahren noch sagen zu können „Ja, ich fühle mich hier sicher“.

Jennifer Roggenkämper
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