Tragischer Vorfall mit verletztem Kleinkind durch Diensthundbiss ! -- LKA-NRW: Verletztes Kleinkind bei Durchsuchungseinsatz

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"Oskar der letzte Grüne"... TPD-Foto:Volker Dau
Düsseldorf: LKA | LKA-NRW: Verletztes Kleinkind bei Durchsuchungseinsatz

Ermittler des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) durchsuchten gestern mit richterlichen Beschlüssen mehrerer Wohnungen in Nordrhein-Westfalen.

Hintergrund ist ein bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe anhängiges Ermittlungsverfahren.

Eine Düsseldorfer Wohnung, die von einer dreiköpfigen Familie
bewohnt wird, musste ebenfalls durchsucht werden.


Die Öffnung der Wohnung wurde durch Spezialeinsatzkräfte vorgenommen, die
nachfolgende Durchsuchung der Wohnung wurde unter Einsatz eines
Sprengstoffspürhundes durchgeführt.

Der betroffenen Wohnungsinhaber, seine Frau und das neunmonatige
Kleinkind der Familie verblieben während der Durchsuchung in der
Wohnung.

Nachdem die Durchsuchung mit dem Diensthund beendet war, kam es zu
einem bedauerlichen Zwischenfall in der Wohnung.


Das Kleinkind der Familie krabbelte über den Fußboden. Der Hund sprang plötzlich bellend auf das Kind zu. Ein Ermittler des LKA NRW reagierte sofort,
umfasste den Hund am Hals und hielt ihn zurück.


Der Diensthundeführer zog den Hund von dem Kind weg und führte ihn aus der Wohnung. Trotz der sofortigen Intervention der Beamten konnte nicht verhindert
werden, dass das Kind Verletzungen davon trug.


Ein am Objekt befindlicher Rettungssanitäter der Polizei wurde
sofort hinzugezogen. Die angeforderten Rettungskräfte der Feuerwehr
übernahmen anschließend die Versorgung des Kindes.


Ein angebotener Transport des Kindes in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung wurde vom Vater des Kindes abgelehnt.

Die Verletzungen des Kindes wurden mit Einverständnis des Vaters fotografisch gesichert.

Der Ständige Vertreter des Direktors des LKA NRW, Harald Zimmer,
ist betroffen, dass ein Kind bei der Durchsuchung verletzt wurde.

"Ich bedauere das Geschehen sehr und entschuldige mich bei der
Familie dafür. Das hätte nicht passieren dürfen!

Ich hoffe sehr, dass dem Kleinkind keine bleibenden Schäden
entstanden sind. Die Umstände, die zu dieser plötzlichen Aktion des
Hundes geführt haben, werden wir akribisch nachbereiten.

Ich habe den Einsatzleiter vor Ort und den Diensthundeführer, die
beide ebenfalls sehr betroffen waren, gebeten, sich heute bei der
Familie zu entschuldigen und unser Bedauern zu übermitteln."

Kommentar von Volker Dau:

Ich frage mich schon wieso Erwachsene und Kleinkind während der Durchsuchung in der Wohnung bleiben durften ohne in einem Zimmer unter Aufsicht "isoliert" zu verbleiben?

-- Warum konnte sich der Sprengstoffhund frei bewegen und warum hat er das Kind angegriffen?

Warum steht in den LKA - Infos nichts über Art und Umfang der Verletzungen?

Eine verdanmmt traurige Geschichte! Hoffentlich hat das Kind keine Gesichtsverletzungen und bekommt es keine Infektionen durch den Biss!

Angst vor Hunden wird das Kind wohl das ganze Leben behalten?

Anständig finde ich das der stellvertretende LKA-Boss sich in der Meldung entschuldigt!

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2 Kommentare
31.109
Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 11.08.2016 | 22:12  
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 12.08.2016 | 09:16  
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