Vielfältiger und bezahlbarer Wohnraum

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  Düsseldorf-Heerdt bekommt ein neues Viertel



Großflächiger Raum für geeigneten Wohnungsbau in Düsseldorf ist rar. „Düsseldorf Vierzig549“, die Postleitzahl von Heerdt, ist ein Joint-Venture der Bauwens Development und dem Unternehmen „Die Wohnkompanie NRW“. Diese unternehmerische Kooperation ist im aufstrebenden Stadtteil Heerdt fündig geworden und plant nun dort ein neues urbanes Stadtviertel mit eigener Infrastruktur und individuellen Gestaltungsspielräumen. Bis 2025 sollen auf dem ehemaligen Schiessgelände mehr als 1000 Wohnungen entstehen. Mit den Sanierungsarbeiten wurde bereits begonnen.

Schnell am Albertussee, schnell am Rhein und schnell in der Düsseldorfer Stadtmitte, das sind nur einige Gründe, die für das neue Stadtviertel südlich der alten Böhlerwerke sprechen. „Wir planen eines der größten Wohnprojekte in der Landeshauptstadt“, sagt Holger Römer, der Leiter der Unternehmenskommunikation der Zech Group. Auf dem 118.000 Quadratmeter großen Gelände der alten Werkzeugmaschinenfabrik Schiess werden für rund 400 Millionen Euro Investitionen Miet- und Eigentumswohnungen, Gewerbeflächen, Gastronomie und eine fünfzügige Kita entstehen. „Wir werden diese Wunde im Stadtgebiet der Landeshauptstadt schließen und in homöopathischen Dosen den Markt bedienen und das auch noch nachhaltig“, so Gerd Kropmanns, der Geschäftsführer von Die Wohnkompanie. Für den Projektentwickler Thomas Kieß ist dies eine enorme Herausforderung. „Wir steuern hier in ein Nischensegment, denn bei einem Quadratmeterpreis von unter 4.000 Euro für Eigentum ist dies wohl so zu sehen“, erklärt Kieß. Nach seiner Auffassung wurden im Stadtgebiet genügend hochpreisige Wohnungen geschaffen, die nicht so leicht vermarktet werden können. „Wir jedoch wollen bunten, vielfältigen und bezahlbaren Wohnraum schaffen“, so der Projektleiter. Für ihn ist dies auch ein Bekenntnis zur Landeshauptstadt Düsseldorf, die stetig wächst. „Qualifizierte Jobs, steigende Geburtenraten und eine ausgeprägte Urbanisierungstendenz zeigen, dass guter und bezahlbarer Wohnraum dringend benötigt werden“, meint er. Deshalb werden im ersten Bauabschnitt neben frei finanzierten Wohnungen auch öffentlich gefördert gebaut. Im zweiten Bauabschnitt kommen dann auch preisgedämpfte Wohnungen hinzu.

Die Mischung macht’s

Die von Vierzig549 vorgesehenen vier- bis fünfgeschossigen Gebäude im Außenbereich und die innen gelegenen, dreigeschossigen Häuser bieten zwei bis fünf-Zimmer Wohnungen in Größen von 55 bis 167 Quadratmetern. Dass in fünf Bauabschnitte aufgeteilte Projekt beinhaltet sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen neben 12 sogenannten Stadthäusern. Ferner sind, wie Wohnkompanie-Gechäftsführer Gerd Kropmanns schildert, nach dem verpflichtenden Kaufvertrag insgesamt 88 öffentlich geförderte und 189 preisgedämpfte Wohnungen geplant. „Die Mischung soll es machen“, versichert Katrin Eming, Projektleiterin von Die Wohnkompanie. Wie bereits von Thomas Kieß angedeutet, sollen die Preise für die Eigentumswohnungen erschwinglich sein. Der Vergleich mit anderen, bisher realisierten Projekten - beispielsweise in Oberkassel, Derendorf oder Grafenberg - zeigt, dass das Angebot von Düsseldorf Vierzig549 mit den beabsichtigten 3.500 bis 4.300 Euro pro Quadratmeter zwar nicht maßlos hochpreisig, jedoch auch kein Sonderangebot ist.

Die Umsetzung des ersten Bauabschnitts mit 179 Eigentumswohnungen ist für das dritte Quartal 2016 geplant. Ab sofort können die ersten Wohnungen über die Corpus Sireo Makler in Düsseldorf provisionsfrei erworben werden. Die Miet- und Gewerbeflächen werden anderweitig vermarktet.


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2 Kommentare
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Margot Klütsch aus Düsseldorf | 08.04.2016 | 17:56  
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Peter Frank aus Düsseldorf | 08.04.2016 | 19:34  
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