Vier für Berlin: Pantel, Wagenknecht, Jarzombek und Rimkus im Bundestag

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Vier für Berlin: Sylvia Pantel und Thomas Jarzombek (beide CDU) gewannen ihre Wahlkreise direkt. Andreas Rimkus (SPD) und Sarah Wagenknecht (Die Linke) ziehen dank vorderer Listenplätze in den Bundestag ein. (Foto: RB-Archiv/Die Linke)

So spannend der Wahlausgang aus Bundespektive auch war, so zeitig, klar und deutlich zeichnete sich in Düsseldorf ab, wer die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt in der nächsten Legislaturperiode in Berlin vertreten wird.

Sowohl Sylvia Pantel als auch Thomas Jarzombek gewannen die Direktwahlkreise mit deutlichem Abstand vor ihren SPD-Kontrahenten für die CDU. Der im Duell mit Pantel unterlegen Andreas Rimkus musste allerdings bis weit in die Nacht hinein zittern bis bekannt wurde, dass sein Listenplatz zieht. Wie die CDU-Politikerin begibt er sich nun auf Wohnungssuche in „Spree-Athen“.

Dieses Abenteuer bleibt Sarah Wagenknecht (Linke) und Jarzombek erspart. Sie konnten ihre Abgeordnetenmandate erneuern. Der 40-Jährige hatte seine (potenzielle) Wählerschaft kurz vor Toresschluss noch zur Stimmabgabe motiviert: „Sattelt die Hühner, noch ist Zeit zu wählen“.

Vier rheinische Stimmen wollen in Berlin einiges erreichen: Kinderrechte, gleiche Bildungschancen aber auch etwas mehr Lockerheit im Hauptstadtbetrieb haben sie sich vorgenommen.

Bitter ging es für Gisela Piltz (FDP) aus. Nach elf Jahren, zuletzt als stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion, ist das Kapitel Bundestag für die Juristin (vorerst) beendet. „Es war mir eine Ehre, Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete zu sein“, kommentierte sie den Wahlausgang, der zum historischen Debakel für ihre Partei wurde, mit Kloß im Hals.

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1 Kommentar
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Willi Heuvens aus Kalkar | 25.09.2013 | 21:32  
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