Volkspartei SPD ?

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Was waren das noch für Zeiten, als die SPD sich auf mehr als 40 % ausruhen konnte. Mit dem Schub der Gewerkschaften setzte man vor allem bei den Bundestagswahlen zum Überholmanöver gegenüber der CDU an. Brandt ,Schmidt und Schröder waren echte Charakterköpfe und letztere sogar  "Alfa-Tiere"  ! Da fielen einige Schwachstellen wie Onkel Herbert mit einer unrühmlichen Vergangenheit nicht so auf , er passte sogar als ehemaliger Kommunist  in die Arbeiterpartei.

Wer Wahlen gewinnen will, der muss  Mehrheiten sammeln und Kompromisse machen, Schnittstellen ausloten. Auch Schröder hatte erkannt, dass man mit dem linken Spektrum keine Wahlen gewinnen kann und bei Vertretung dieser Klientel die Probleme in Deutschland nur verstärkt. Lafontaine konnte  diese ideologische Barriere nicht überwinden und die Linke wurde etabliert. Das ist für die SPD heute noch ein Hemmschuh und so erfährt Schröder auch  noch Dank für seine Arbeitsmarktreformen durch die Kanzlerin.

Die CDU hat der SPD einiges zu verdanken, aber  sie haben das gleiche Problem, es fehlen Charakterköpfe ! Wer steht mit der Kanzlerin auf Augenhöhe ? Oder mit Schröder ? Wer drei mal drei rechnen kann, für den war klar, unser Herr Aussenminister schafft es nicht , auch wenn Schröder noch so sehr beisteuerte, "der will Kanzler " !

Merkel hatte einst gute Leute im Team, aber sie wurden weggedrängt. In Diktaturen macht man so etwas auf eine besondere Art, hier lief es glimpflich ab. Aber wer sich von einer ehemaligen "Physikmaus´" abservieren lässt, dem fehlt doch letztendlich Standfestigkeit.
Ich denke da insbesondere an den "Bierdeckelkönig" , der auf dem Rundling eine Steuererklärung unterbringen wollte. Von ihm war ich besonders enttäuscht , der Mann ist redegewandt und intelligent. 

Ich bin mal gespannt, wer nach Merkel kommt ? Schulz wird die kommende Wahl verlieren, er konnte das Ruder noch herumreissen und die schröderschen Reformen abschaffen, wenn er Bundeskanzler wird. Aber erstens glaubt ihm das jetzt keiner mehr und zweitens könnten wir uns dann noch hinter den Franzosen anstellen, wenn es um Wirtschaftsdaten geht !

Was Schröder mit den Arbeitsmarktreformen geleistet hat, das müsste Merkel nun auch in der Flüchtlingspolitik gestalten. Aber mit ihrer Grundhaltung, erst mal Tee trinken und abwarten was der morgige Tag bringt, kann das drängende Problem kaum gelöst werden.

In Mettmann Süd drängt nun von der SPD ein neuer Bundestagskandidat auf die politische Bühne. Der Mann ist Manager im Raum Haan bei einem bekannten Familienunternehmen,  wo, das sagt er nicht. Könnte es sein, das hier strenge Führungsstrukturen bestehen, die sich  negativ auf ihn auswirken könnten ? Er wird schon Gründe haben, dem Wähler das zu verbergen.

Steinbrück hat ja nach 2 Pleiten hingeworfen. Die Idee war ja nicht schlecht, aus der Tiefe Berlins kommend und in der Provinz Stimmen sammeln. Aber  der Wähler taugt nun mal nicht fürs Briefalbum oder die Münzsammlung, Peer musste scheitern, da halfen auch die vielen Radtouren im Kreis mit den Genossen nicht ! Nun hat Peer aber noch Abschiedsgeschenke zu vergeben und leuchtet mit der Taschenlampe im Dunkeln des Parteibüros herum und erklärt, was der Nachfolger für Referenzen mitbringt. 

Herr Niklaus, also  ohne "o" versucht nun erst mal dem Wähler am 23.8. in einem AWO -Heim zu erklären, wie es mit der Rente weitergeht. Für dieses "Start-up"  ist ein Saal erst mal zu groß und das Thema auch zu  brisant. Da will er bestimmt zukünftig in Berlin einiges bewegen  und ich denke, dass wir nicht mehr bis 70 arbeiten müssen. Langsam muss er sich sputen, es sind noch viele Fragen offen, die den Wähler interessieren könnten, beispielsweise wie wir bezahlbaren Wohnraum bekommen oder wie der Bürger entlastet werden kann, um nicht mehr als ein halbes Jahr für den Statt zu arbeiten. Vielleicht erklärt der Kandidat auch mal , woher wir die vielen Milliarden nehmen, um zukünftig die Flüchtlinge versorgen zu können. 

Ein freundliches Gesicht  vom Plakat genügt nicht, verheiratet und dann noch zwei Sprößlinge sind eine gute soziale Grundlage, aber der Herr Kandidat ist in Langenfeld und Monheim weitgehenst unbekannt. Das wird Frau Noll irgendwie beruhigen !
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3 Kommentare
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Peter Gross aus Bochum | 18.08.2017 | 15:08  
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Stefan Hoffmann aus Düsseldorf | 21.08.2017 | 01:40  
364
Peter Gross aus Bochum | 21.08.2017 | 16:27  
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