Warum Jugendliche aus Nordafrika

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Düsseldorf: Landtag Nordrhein-Westfalen | Knapp 70 Prozent der 39 Millionen Algerier sind jünger als 30 Jahre. Und jeder Dritte von ihnen will nur noch eins – nichts wie weg.

Die Kölner Polizei trägt vor, dass von ankommenden jungen Männern aus Algerien im ersten Jahr 41 %, aus Tunesien 38 % und aus Marokko 49 % im ersten Jahr straffällig werden. Welche knappe Hälfte wird wohl straffällig werden? Dies sind eindeutig Wirtschaftsflüchtlinge, keine Asylanten. Damit dürfen sie keiner geregelten Arbeit nachgehen. Wie sollen Sie die Familien unterstützen.

Die Bevölkerungszahlen in Millionen: Algerien 39, Marokko 34, Tunesien 11 und Libyen 6

Nach aktuellen Schätzungen ist die Verteilung der rund 3 Millionen Auslandsmarokkaner, die jährlich 6 Mrd. € nach Hause überweisen, wie folgt:

 · Frankreich 1,1 Mio.
 · Spanien 700.000
 · Niederlande 300.000
 · Belgien 400.000
 · Italien 350.000
 · Deutschland 120.000
 · Großbritannien 30.000

Dazu kommt, dass das Wirtschaftswachstum allein in Marokko 2015 um 5 % rückläufig war, dies bei knapp 3.000 € jährlichem BIP pro Kopf. Gleichzeitig verringerte sich das Handelsdefizit um 3 Mrd. €. Nur bei Vergleich der Werte, zeigt sich der Druck in der Bevölkerung auf. Allein Algerien versucht die Arbeitsplätze ins Land zu holen, indem sie den Import von Kraftfahrzeugen einschränkt und schon haben Mercedes und VW ihr Engagement in Algerien angekündigt.

Die Grenzen dicht machen, durch eindeutige Regeln.

Arbeit hat keinen hohen Stellenwert in vorgenannten Staaten, dafür wird man nicht geachtet. Geachtet wird, wer andere für sich arbeiten lässt. Dies wird verstärkt: wer gute Arbeit leistet wird gemobbt, weil dadurch die Unfähigkeit der Anderen ans Licht kommt.

Ebenso werden Loyalität, Ehrlichkeit und Fleiß gegenüber dem Arbeitgeber nicht als Tugenden betrachtet. Das Gefühl dem Brötchengeber für ein ordentliches Gehalt auch gute Arbeit zu Schulden hat niemand, der Begriff Dankbarkeit ist nur wenigen bekannt. Es gilt das Gesetz der „Großen“ und Reichen, dem eigenen Vorteil dienen, sei es durch Ausbeuten, Lügen und Betrügen.


Wenn sich der Alltag und die Arbeitsmoral in Deutschland unterscheidet, können wir Vorbild sein!


Anders als im ölreichen Algerien jedoch, zieht es junge Marokkaner und Tunesier auch zum „Islamischen Staat“. Bezogen auf die Einwohnerzahl liegen Tunesier unter den zugereisten, arabischen IS-Jihadisten einsam an der Spitze – gefolgt von Saudi-Arabien und Marokko. 5000 von ihnen kämpfen in Syrien und Irak.

Wir müssen uns entscheiden, wollen wir das Problem weiter aussitzen. Die Jugendlichen durch Abschottung dem IS zutreiben oder eine Perspektive mit einem Einwanderungsgesetz aufzeigen und die Maghreb Staaten durch überprüfbare Investitionen unterstützen.
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4 Kommentare
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Barbara Erdmann aus Gladbeck | 16.01.2016 | 18:58  
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Renate Smirnow-Klaskala aus Essen-Nord | 16.01.2016 | 19:26  
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 17.01.2016 | 12:27  
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Siegfried Räbiger aus Oberhausen | 19.01.2016 | 10:10  
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