Wildtier-Verbot in Zirkussen - GRÜNE nahmen sich nur 120 Sekunden für Tierschutz

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Aufgrund der Initiative der Tierschutzpartei/FREIE WÄHLER vom 07.07.2015 in Form eines Antrages „JA zum Zirkus – Nein zur Wildtierhaltung“ hat am Donnerstag der Umweltausschuss einstimmig einen Antrag verabschiedet, der zukünftig Zirkussen mit Wildtieren untersagt, auf städtischen Flächen ihre Zelte aufzuschlagen.

Kritik bei der Opposition wurde nicht wegen der inhaltlichen Stoßrichtung laut, sondern weil der AMPEL-Antrag nicht so detailliert ausformuliert war, wie der von Tierschutzpartei/FREIE WÄHLER.

Im Vorfeld hat der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaftsangelegenheiten in seiner Sitzung, am 27.08.2015, diesen Antrag der Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER in den Umweltausschuss verwiesen; Ratsfrau Iris Bellstedt von Bündnis 90 /Die Grünen begründete dies auch mit der Einholung einer Fachauskunft durch den Umweltausschuss.

Vorgehensweise der GEISEL-AMPEL fraglich


Ein solches Vorgehen verwunderter die Ratsfraktion Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER als sie die Reihenfolge der zu behandelnden inhaltsgleichen Anträge auf der Tagesordnung sah. Denn das Datum des AMPEL-Antrages ist auf dem Papier der 27.08.2015, also genau der Tag, an dem der ursprüngliche Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER-Antrag in den Umweltausschuss verwiesen wurde. Unterzeichnet ist der Antrag übrigens von Iris Bellstedt, die eben noch im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaftsangelegenheiten die Verweisung beantragt hat. Der Antrag der Ampel ist natürlich vor dem Ursprungsantrag der Tierschutzpartei / FREIE WÄHLER auf der Tagesordnung des Umweltausschusses. Vorsitzender des Umweltausschusses ist Philipp Tacer (AMPEL Koalition).

NUR 120 Sekunden


Ratsfrau Claudia Krüger sagt zu dem dennoch erzielten Erfolg:
„Enttäuscht war ich von der emotionslosen Begründung des Antrages von Frau Bellstedt nicht einmal 120 Sekunden hatte sie für die Tiere übrig. Dass ich letztendlich mehr Begründungen für das Zustimmen des Antrages lieferte ist von meiner Sicht her sehr beschämend für die GEISEL-AMPEL“.

Auf die Bemerkung das die GEISEL-AMPEL dieses Anliegen schon seit Kooperationsbeginn letztes Jahr auf ihrer Agenda hat, nimmt Ratsfrau Krüger wie folgt Stellung:

„Wir können doch nicht wissen, was sie in der Nachtischschublade haben. Den ersten Antrag für die Wildtiere haben wir ausformuliert und als erste gestellt. Das dies ein Kernforderung seid Gründung unserer Partei vor mehr als 20 Jahren ist brauche ich dabei wohl nicht erwähnen“.
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Antonietta Tumminello aus Duisburg | 06.10.2015 | 15:25  
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