Achtung, Straßenbahn!

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Präsentierten die Kampagne: (v.l.) Polizeihauptkommissar Uwe Weidemann, Patric Stieler, Leiter der Abteilung Verkehrstechnik des Amts für Verkehrsmanagement der Stadt, sowie Michael Strotmann, stellvertretender Betriebsleiter. Foto: Rheinbahn / Kristina Chowanietz
Oberkassel. Der Wunsch, die Straßenbahn noch zu erwischen, Missachtung des Warnsignal oder Unachtsamkeit durch den Gebrauch von Mobiltelefonen im Straßenverkehr – die Möglichkeiten, eine nahende Straßenbahn an Fußgängerüberwegen zu übersehen, sind vielfältig.
Mit der Kampagne „Stop! Guck & Go“ macht die Rheinbahn gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf und der Polizei nun auf die Gefahren bei Überqueren eines Straßenbahnüberganges aufmerksam. Bei einem ersten Termin auf der Luegallee informierten Vertreter der Stadt, Rheinbahn und der Verkehrspolizei über korrektes Verhalten an Übergängen. „Die Straßenbahn hat immer Vorfahrt“, erklärt Michael Strotmann, Leiter der Abteilung für Sicherheit und Service der Rheinbahn. Verankert in der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist dies allein aufgrund des Gewichts von mitunter 40 Tonnen und der nicht vorhandenen Ausweichmöglichkeiten des Schienenverkehrs begründet.
Und auch, wenn die Zahl der Unfälle zwischen Fußgängern und Straßenbahnen mit bislang vier Unglücken in diesem Jahr gering erscheint, „die Folgen sind immer gravierend“, sagt Hauptkommissar Uwe Weidmann.

Spezielle Fußmatten mahnen vor der Gefahr

Mit speziellen Matten, die an Straßenbahnübergängen auf dem Gehweg befestigt werden, soll die Kampagne Fußgänger nun zu mehr Vorsicht mahnen. Denn nicht zuletzt der Fußgänger außerhalb der Straßenbahn ist extrem gefährdet, „auch die Fahrgäste innerhalb eines Zuges sind durch eine Gefahrenbremsung gefährdet“, erklärt Rheinbahnfahrer Jörg Junkermann. Die Aufklärungskampagne wird in den kommenden Wochen an weiteren Standorten in Düsseldorf Halt machen.
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