Alkoholisierte Mädchen beleidigen Bundespolizisten und drohen mit Gewalt

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In der Nacht zum Dienstag wurde eine Mitarbeiterin (33) der DB AG von zwei Mädchen beleidigt und verständigte daraufhin die Bundespolizei. Die Beamten wurden ebenfalls beleidigt, im weiteren Verlauf kam es zu einer Widerstandshandlung. Die 33-jährige Frau wurde durch die 15 und 16-jährigen Mädchen beleidigt und wandte sich an die Bundespolizei.

Diese wurde ebenfalls verbalaggressiv angegangen. Eine zweite Streife außerhalb des Hauptbahnhofes folgte den weithin zu hörenden Beleidigungen und stieß zu dem Geschehen hinzu. Die Identität der Mädchen und ihres jugendlichen Begleiters konnte vor Ort nicht festgestellt werden, sie sollten daher die Beamten zur Dienststelle begleiten. Für den Fall einer Mitnahme drohte die 15-Jährige den Beamten mit Gewalt. Zur Unterstreichung ihrer Androhung nahm sie ihr Smartphone schlagbereit in die linke Hand. Sie war weiterhin äußerst unkooperativ und wurde durch zwei Beamte unter einem lauten Wortschwall an Beleidigungen, abgeführt.

Nachdem die Personalien feststanden wurden die Erziehungsberechtigten der Mädchen kontaktiert und der Sachverhalt detailliert geschildert. Die Eltern wollten dennoch nicht aus Dormagen anreisen, um ihre Sprösslinge von der Dienststelle abzuholen. Daher gestatteten sie die unbegleitete Heimreise. Der jugendliche Begleiter indes wurde in Gewahrsam genommen. Der 14-Jährige war durch das Polizeipräsidium Düsseldorf als Vermisst gemeldet und wurde einer nahe gelegenen Jugendschutzstelle zugeführt. Alle Jugendlichen wiesen einen Atemalkoholwert zwischen 1,36 und 1,41 Promille auf.

Durch die Widerstandshandlung wurde kein Beamter verletzt. Gegen die zwei Mädchen wurden Strafverfahren wegen Beleidigung und gegen die 15-jährige zusätzlich wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Warum die Mädchen die Mitarbeiterin der DB AG verbal angingen, wurde bisher nicht bekannt.
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