Alzheimer Forschung Initiative fördert 11 Forschungsprojekte mit 706.000 Euro

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Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) unterstützt elf neue Forschungsprojekte mit 706.000 Euro. Damit kann die AFI im Jahr ihres 20. Jubiläums so viele Forschungsgelder ausschütten wie niemals zuvor. Insgesamt investierte die AFI seit ihrer Gründung 1995 über 7,7 Millionen Euro in die Erforschung der Alzheimer-Krankheit und ist somit der größte private Förderer öffentlicher Alzheimer-Forschung in Deutschland.

„Weltweit erkranken immer mehr Menschen an Alzheimer. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 200.000 Menschen mit Alzheimer diagnostiziert. Diese Zahl zeigt, dass die Forschungsförderung noch nie so wichtig war wie heute“, sagt der AFI-Vorstandsvorsitzende Dr. Michael Lorrain. „Es gilt die Puzzleteile zu finden, die zum Gesamtverständnis der Krankheit noch fehlen.“

Die Alzheimer-Krankheit ist eine fortschreitende Hirnleistungsstörung, die bis zu 20 Jahre vor dem Auftreten der Symptome beginnt. Da viele Grundlagen der Erkrankung noch nicht verstanden sind, scheitern immer wieder neue Wirkstoffe. Deshalb bekennt sich die AFI zur Förderung der universitären Grundlagenforschung. Verbindungen zur Pharmaindustrie bestehen nicht.

Alle Anträge wurden vom Wissenschaftlichen Beirat der AFI unter Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Arendt von der Universität Leipzig im peer-review-Verfahren gemeinsam mit internationalen Fachleuten geprüft.

Bei drei Forschungsprojekten handelt es sich um niederländisch-deutsche Kooperationen, die die AFI gemeinsam mit ihrer niederländischen Partnerorganisation Internationale Stichting Alzheimer Onderzoek (ISAO) realisiert.

Die elf Wissenschaftler, welche die zweijährige AFI-Förderung erhalten, werden am 29. Januar im Rahmen eines Festaktes in Leipzig bekannt gegeben. Sie arbeiten allesamt an deutschen Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen.
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