Azubi-Speed-Dating in Erkrath

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Ralf Bruckuf und Nadine Rosenau am Stand der Handwerkskammer.

Zehn Minuten hatten Bewerber und Betriebe Zeit, sich am 28. Mai beim ersten Azubi-Bewerberdating der Handwerkskammer Düsseldorf in Erkrath im Festzelt des Erkrather Schützenfestes kennenzulernen. Dann wurde gewechselt für das nächste „Date“. Über 40 Unternehmen nahmen am „Speed-Dating“ teil. Mit ein wenig Glück fanden beide Seiten für das Ausbildungsjahr 2016 zueinander. Der persönliche Eindruck zählte, nicht nur die Bewerbungsmappe.

Noch viele freie Lehrstellen

Die Chancen stehen gut in diesem Ausbildungsjahr, im Kreis Mettmann gab es zum Stichtag 23. Mai noch 1394 unbesetzte Ausbildungsplätze, zählte Ulrich Urbach, Berufsberater bei der Arbeitsagentur für den Kreis Mettmann, auf. Besonders in der Gastronomie, in den Pflegeberufen sowie im Einzelhandel seien noch viele Lehrstellen offen. Für unentschlossene Schüler gibt es die Möglichkeit, an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme bei der Kreishandwerkerschaft teilzunehmen. Die Arbeit mit der Kreishandwerkerschaft sei sehr gut und man könne eine hohe Quote an Integration in den Arbeitsmarkt nachweisen, so Urbach.
David Ziem (16) weiß dagegen schon sehr genau, was er werden will: Feuerwehrmann. Dafür muss er eine für die Laufbahn förderliche Berufsausbildung vorweisen. Bei Rainer Weißmann, Starthelfer bei der Handwerkskammer, informierte er sich über die Ausbildung zum Metallbauer. Für David sind die Gespräche sehr positiv verlaufen.
Tiemo Urban (18) absolviert derzeit eine berufsbegleitende Bildungsmaßnahme bei der Kreishandwerkerschaft und ist so auf den Termin aufmerksam geworden. Er informierte sich an verschiedenen Ständen über Ausbildungsmöglichkeiten.

Auch das Handwerk sucht noch Azubis

Solch motivierte Jugendliche werden im Handwerk gesucht. „Wenn man motiviert ist, gibt es alle Chancen im Handwerk. Es sind noch viele Lehrstellen frei“, sagte Christian Henke, der zuständige Geschäftsführer für Berufsbildung der Handwerkskammer. Im Handwerk können man auch studieren.
Stephan Baude, Filialbetreuer bei Bäcker Schüren aus Hilden, bestätigte, dass Schüler sich auch noch kurzfristig bewerben können. Bisher habe man nur jeweils einen Azubi für den Beruf des Bäckers und zur Fachverkäuferin. Auch schwächere Schüler seien willkommen, dafür investiere das Unternehmen auch in gezielte Nachhilfe während der Ausbildung.
Starthelfer Rainer Weißmann zog ein positives Resümee dieser ersten Veranstaltung: Er habe Viele getroffen, die er aus der Beratung oder von anderen Veranstaltungen her kannte. Nun müsse man sehen, was sich daraus entwickle.
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