Biker bitten zum Festival des Miteinanders auf die Rennbahn

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Freuen sich auf einen besonderen Tag auf der Rennbahn (v. l.): Lena Clausen und Hendrik Koch vom Reiter- und Rennverein und die soziel engagierten Motorradfahrer Bärbel Dressler und Falko Buttkereit. (Foto: Siegel)

„Gelebte Inklusion für Kids, Menschen mit und ohne Handicap und Senioren“ – so lautet das Motto des 1. Aktionstages der „Sons of Charity“. Das Programm verspricht für Besucher aller Cou­leur einen unterhaltsamen und actionreichen Tag auf dem Gelände der Düsseldorfer Galopprennbahn.

„Wir wollen Inklusion vorleben und einfach gemeinsam Spaß haben“, erkärt Mit-Initiator Falko Buttkereit die Idee der Veranstaltung. Gemeinsam mit Bärbel Dressler und anderen engagierten Motorradfahrern unter dem Namen „Sons of Charity“ hat er einen informativen Tag mit zahlreichen Aktionen auf die Beine gestellt, der die Leidenschaft fürs Motorradfahren und soziales Engagement miteinander verbindet.

Drei Organisationen präsentieren sich am kommenden Samstag, 18. Oktober, ab 10 Uhr mit eigenen Informationsständen: Der Verein „Zornröschen“ (Mönchengladbach), der Wuppertaler „Arbeitskreis Downsyndrom“ und die Ferienfreizeit des Düsseldorfer Stadtjugendrings für Kinder mit Handicap und Kinder mit Migrationshintergrund. Der gesamte Erlös der Veranstaltung kommt diesen Organisationen zugute.

Bei freiem Eintritt erleben die Besucher ein spektakuläres „Rahmen-Programm“, das nicht nur betroffene Gruppen oder Biker anspricht: Angeboten werden geführte Wanderungen in den benachbarten Wildpark, Ausfahrten mit Oldtimern, Cabrios, Trikes und Motorradgespannen, eine Ausstellung von Sonderfahrzeugen und eine Tombola.

Die „Bikergirls Bergisch Land“ sind ebenso mit von der Partie, wie ein professionelles Motorrad-Stunt-Team um Dennis Jansen. Für Live-Musik sorgen ab 14 Uhr verschiedene Bands auf zwei Open Air Bühnen. Ein gastronomisches Angebot gibt es zu moderaten Preisen. Dazu gesellt sich ein umfangreiches Kinderprogramm. Dabei haben die Kleinen sogar die Möglichkeit, mit Ponys über die Rennbahn zu reiten. Und bei Bedarf sorgen Mitarbeiter des LVR für professionelle Kinderbetreuung.

Ansonsten kümmern sich rund 100 freiwillige Helfer um ein gutes Gelingen der Veranstaltung, die bereits jetzt viel zusätzliche Unterstützung erfährt: „Die Stadt hat uns toll und absolut unbürokratisch unterstützt und die Hilfe vom Reiter- und Rennverein und speziell seinem Geschäftsführer Günther Gudert ist ganz fantastisch“, freut sich Falko Buttkereit. Damit meint er nicht nur die sofortige Zusage des Vereins und die kostenlose Nutzung dessen Anlage, sondern auch die Unterstützung bei der kurzfristigen Umsetzung eines solchen Großereignisses.

Hendrik Koch vom Reiter- und Rennverein gibt das Lob zurück: „Ein solches Charity-Festival ist auch für uns eine tolle Sache.“ Ohnehin verfolge der Verein schon seit Jahren mit der Stadt ein gemeinsames Sozialkonzept. Außerdem: „Die Veranstaltung belebt die Rennbahn und lockt vielleicht ganz neue Besucher an.“
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