Endlich wieder Arbeit: Das JobPatenmodell

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Cornelia Klöckner hat endlich wieder Arbeit. JobPate Klaus-Dieter Kirstein.
 
JobPate
Vor einiger Zeit berichtete Cornelia Klöckner (46), dass sie seit Jahren erfolglos versuchte wieder einen Job zu bekommen. Da sie aber nicht weiter ohne eine sinnvolle Tätigkeit sein wollte, besuchte sie das "zentrum plus".

"Heute kann ich sagen, wie gut es ist, ein Netzwerk im zentrum plus Benrath zu haben. Lange war ich arbeitslos und habe mich in der Redaktion des Netzwerkspiegels ehrenamtlich eingebracht sowie in verschiedenen Gruppen. Auch die regelmäßigen Treffen mit den netten Menschen haben mir immer viel bedeutet und das tun sie auch heute noch. Diese netten Menschen haben mir dazu verholfen, ehrenamtlich eine Tätigkeit in der Küche des Joachim-Neander-Hauses zu bekommen. Enlich fühlte ich mich wieder gebraucht", freut sich Cornelia Klöckner.

Damit aber nicht genug: Auf den Artikel wurde der Managementberater und ehrenamtliche JobPate Klaus-Dieter Kirstein aus Düsseldorf aufmerksam. Er hatte bereits früher durch die Initiative „Arbeit durch Management/PATENMODELL“ Menschen dabei unterstützt, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. "Er konnte es nicht verstehen, dass ich mit meinen 46 Jahren so lange ohne festen Job bin. Er wollte auch mich betreuen und mir helfen. Denn auch ich hatte verlernt, mich richtig zu bewerben".

"Herr Kirstein lernte eine Unternehmerin kennen, die dringend Unterstützung benötigte. Er erzählte Ihr von mir, sie war interessiert, er rief mich an, wir trafen uns, ich ging nach Hause, bewarb mich per E-Mail und ging zum Sommerfest des Joachim-Neander-Hauses, um dort mitzuhelfen. Kaum angekommen, erhielt ich einen Anruf dieser Unternehmerin Dagmar Schulz. Wir vereinbarten für den nächsten Tag einen Vorstellungstermin. In der Woche darauf habe ich zur Probe dort gearbeitet und einen Arbeitsvertrag erhalten. Gut, vorerst auf 450-EURO-Basis, aber endlich wieder Arbeit. Seit Oktober arbeite ich jetzt bei 1a-STARTUP und fühle mich sehr wohl. Auch das Engagement für das Netzwerk „leidet“ nicht, da ich nur an drei Tagen in der Woche bis mittags dort bin. Ich kann nur sagen: Danke an die Menschen vom Netzwerk, Herrn Kirstein und an das PATENMODELL im Verbund der Diakonie".

INFO:

Die Initiative Arbeit durch Management/PATENMODELL baut auf das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland an den Schnittstellen zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Sie organisieren die Beratung und Begleitung von ratsuchenden Menschen aller Nationalitäten durch ehrenamtliche PATEN. Die PATENSCHAFTEN machen sich stark gegen Ausgrenzung und für Integration. Sie unterstützen besonders benachteiligte Menschen: junge und ältere Arbeitsuchende, mit und ohne Handicap, Migranten, sowie Jugendliche in der Berufsorientierung und auf der Suche nach Ausbildung, und leisten einen wichtigen Beitrag zum inneren Zusammenhalt der Gesellschaft und ist ein attraktiver diakonischer Ehrenamtsgeber. Ziel ist es, dass die Ratsuchenden das Angebot der Initiative kennen und die ehrenamtlichen PATENSCHAFTEN als einen professionellen und solidarischen Beitrag schätzen.

Die Initiative fühlt sich dem diakonischen Leitbild verpflichtet. JobPATENSCHAFTEN und AusbildungsPATENSCHAFTEN arbeiten am (Wieder) Aufbau eines wertebewussten und selbstbestimmten Lebens. Sie treten für eine chancengerechte Gesellschaft und eine konsequente Orientierung am Gemeinwohl ein. Auf unbürokratische Art und Weise bringen sich PATEN als unabhängige Berater aktiv in den Integrationsprozess ein und entdecken gemeinsam mit den Ratsuchenden neue Möglichkeiten.
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