Gegen den toten Winkel

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Achtung, toter Winkel: Mitglieder der Düsseldorfer Jugendfeuerwehr lernten die Gefahren durch LKW im Straßenverkehr kennen. Foto: Oleksandr Voskresenskyi
Düsseldorf. Die Jugendfeuerwehr und der gemeinnützige Verein „Die Transportbotschafter“
starteten an der Feuerwache Posener Straße eine gemeinsame Aktion, um die Jugendlichen besonders für die Gefahren zu sensibilisieren, die im Straßenverkehr durch „tote Winkel“ entstehen. Durch Demonstrationen an einem Lastwagen wurde den Nachwuchsfeuerwehrleuten deutlich gemacht, was der LKW-Fahrer tatsächlich sehen kann und welche Verkehrsteilnehmer rund um die Großfahrzeuge im so genannten toten Winkel verschwinden.
Der große Truck der „Transportbotschafter“ kam als Anschauungsobjekt während der Schulung zum Einsatz, dabei sollen die Mitwirkenden der Jugendfeuerwehr erkennen, dass besonders beim Lastwagen unmittelbar vor dem Fahrzeug, direkt hinter dem Wagen, aber auch im Winkel rechts und links des Fahrzeugs die Sicht des Fahrers oft eingeschränkt oder gar unmöglich ist. Das Transportbotschafter-Team inszenierte anhand von eindrucksvollen Beispielen, wie schnell es dadurch zu einem Unfall kommen kann. Ist zum Beispiel ein Radfahrer gleich neben einem Lastwagen unterwegs, so kann er schnell für den Fahrer aus dessen Sicht verschwinden. Die jugendlichen Feuerwehrleute sollten die gefährlichen Positionen rund um das große Gefährt kennen lernen und so die mögliche Gefahr besser einschätzen können.

Aktiv im Technik- und Kommunikationszug

Markus Uebel ist Teammitglied des Vereins „Die Transportbotschafter“, der 2012 gegründet wurde und nun das Sicherheitstraining übernimmt. Der 38-Jährige ist seit 17 Jahren aktiv im Technik- und Kommunikationszug der Freiwilligen Feuerwehr. Als Betreuer der Jugendfeuerwehr kam ihm gleich die Idee, während spezieller Verkehrssicherheitsschulungen auch alle Jugendfeuerwehrleute auf die Gefahren von toten Winkeln aufmerksam zu machen. Der Verein möchte dabei den Blick für die Gefahren schärfen. Bei der Startveranstaltung verdeutlichte das Trabo-Team die gefährlichen Bereiche rund um den Truck mit roten Folien auf dem Boden. „Wir lassen ganze Schulklassen im toten Winkel verschwinden“, erklärt Uebel. Jeder Jungfeuerwehrmann konnte, um die Schwierigkeiten der LKW-Fahrer besser zu verstehen, auch einmal auf dem Fahrersitz des großen Trucks Platz nehmen. Als Uebel mit der Idee an die Feuerwehrleitung heran trat, stand sofort fest, dass diese Aktion für alle zehn Jugendfeuerwehrgruppen eine wichtige Sache ist. „Es ist wichtig, dass die Jugendfeuerwehrleute sich der Gefahren bewusst werden, die im Straßenverkehr bestehen und in ihrem Verhalten mit gutem Beispiel voran gehen“, betont Peter Albers, Leiter der Düsseldorfer Feuerwehr.
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