Grand Départ in Düsseldorf - Verkehrsministerium richtet Flugbeschränkungsgebiet ein

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Drohne, Foto: Günther Gramer
Düsseldorf: Düsseldorf |

Am Samstag, 1. Juli und Sonntag, 2. Juli startet der Auftakt zur Tour de France in Düsseldorf. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat um den Veranstaltungsort ein Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet.

Der Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen sowie Flüge nach Sichtflugregeln sind in diesem Gebiet untersagt. Ausgenommen hiervon sind Flüge der Polizei, Rettungseinsatzflüge und Flüge des Ausrichters im Zuge der Fernsehaufnahmen.

Regulärer Flugbetrieb nicht betroffen

Die zeitliche Aktivierung ist von Samstag 01. Juli 2017, 13:00 – 20:00 Uhr, sowie Sonntag 02. Juli 2017, 10:00 – 14:30 Uhr, vorgesehen.
Der reguläre Flugbetrieb am Düsseldorfer Flughafen ist von diesen Maßnahmen nicht betroffen.
Das Beschränkungsgebiet hat die Form eines Kreises mit einer Ausdehnung von zwei nautischen Meilen (ca. 3700 Meter) rund um die Tonhalle in Düsseldorf und reicht vom Boden bis zu einer Höhe von 2500 Fuß - umgerechnet ca. 800 Meter.
Flugbeschränkungsgebiete werden zur Vorbeugung und zur Gefahrenabwehr eingerichtet, es gibt dauerhafte Gebiete
(beispielsweise über Atomkraftwerken oder auch dem Regierungsviertel Berlin) und solche mit zeitlicher Beschränkung.

Detaillierte Regelungen

Die deutsche Flugsicherung weist insbesondere auch für den zweiten Veranstaltungstag (Strecke Düsseldorf -Lüttich) ausdrücklich auf weitere Inhalte der neuen Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten hin.
Auch außerhalb des Flugbeschränkungsgebietes ist grundsätzlich beim Betrieb von Drohnen ein Mindestabstand von 100 Metern zu Bundesstraßen einzuhalten, das Überfliegen von Menschenansammlungen ist generell nicht gestattet.
Alle detaillierten Regelungen der Verordnung können unter folgendem Link abgerufen werden: http://www.bmvi.de/ Suchbegriff: Drohnen
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