Größte Kirmes am Rhein vom 13. bis 22. Juli

Nervenkitzel gefällig?
 
So sieht es ab dem 13. Juli auf den Oberkasseler Rheinwiesen wieder aus.
Vier Millionen Besucher werden zur „Größten Kirmes am Rhein“ vom 13. bis 22. Juli auf den Rheinwiesen in Oberkassel erwartet. Zur 111. Auflage des beliebten Volksfestes, veranstaltet von dem St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf, können sich die Besucher auch dieses Jahr auf einige neue Fahrgeschäfte freuen. Denn, so sagt Kirmes-Architekt Thomas König: „Keine Kirmes ohne wilde, neue Attraktionen.“

Einige Beispiele: Nass wird es auf der Wildwasserbahn „Rio Rapidos“, grausig in der zweistöckigen „Geisterstadt“. Nichts für schwache Nerven ist das Lauferlebnis-Geschäft „Amazonas“: Lebende Spinnen, Schlangen und Reptilien gilt es auf einem 135 Meter langem Weg über Brücken, vorbei an Seen und Vulkanen zu erkunden. Zum freien Fall lädt der „Voo Doo Jumper“ ein. Wer gerne auf der Kirmes isst, darf sich freuen: mit Flammlachs, dem Gastmahl des Meeres und der Bar Lounge gibt es weitere Neuigkeiten am Oberkasseler Rheinufer.

Beliebte Klassiker und neue Attraktionen

Natürlich finden die Besucher auf dem 165.000 Quadratmeter großen Festplatz viele weitere Attraktionen. Klassiker wie Losbuden, die Südseewellen, eine Wildwasserbahn, die Wilde Maus und etliche Fahrgeschäfte mehr laden zu zehn Tagen unbeschwertem Vergnügen ein. Mehrere Altbier-Brauereien, schenken natürlich wieder vorwiegend „Alt“ aus. Höhepunkt ist das Superfeuerwerk mit Uferbeleuchtung am Freitag, 20. Juli, 22.30 Uhr.

Dafür, dass alles reibungslos verläuft, sorgen viele Menschen im "Hintergrund.“ Das Sicherheitskonzept, das sich im vergangenen Jahr bewährt hat, wird wieder zum Tragen kommen. „Wir sehen die Kirmes wie eine kleine Stadt“, sagt Thomas Hußmann von der Feuerwehr. Alle Stände, Buden und Fahrgeschäfte haben Nummern, so dass Besucher im Notfall ihren Standort durchgeben können. Die Einsatzkräfte machen sich im Vorfeld mit der „Stadt“ vertraut. „Sicher“, so heißt es von Seiten der Polizei, sei die Kirmes. In Düsseldorf verzeichne man an den zehn Tagen so viele Diebstähle wie bei vergleichbaren Volksfesten an einem Tag.

Besucherströme und grüner Strom

Es ist übrigens ratsam, nicht mit dem Auto zu kommen. 410 Fahrzeuge mussten im vergangenen Jahr abgeschleppt werden. Damit die Millionenen Fahrgäste problemlos zur Kirmes kommen, weitet die Rheinbahn ihr Angebot aus. Die U-Bahnen fahren länger. Zudem gibt es einen Pendelbus vom Parkplatz an der Messe.

Auch die Düsseldorf Marketing und Tourismus setzt auf die Kirmes und bietet für Gäste von außerhalb Übernachtungsangebote sowie Souvenirs an. Bei all dem Trubel bemerkt Thomas König noch, was nicht alle wissen: „Unser Strom ist grün.“ 100 Prozent des auf der Kirmes genutzten Stroms wird aus Wasserkraft gewonnen.

Das Schützen- und Heimatfest

- Das Düsseldorfer Schützen- und Heimatfest wird mit der „Größten Kirmes am Rhein“ vom 13. bis 22. Juli gefeiert
- „Ohne Schützen keine Kirmes“: Veranstalter der Rheinkirmes ist der St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf. Die Schützen bieten einen festlichen Rahmen – von der Eröffnung über den Historischen Festzug mit Parade am Schloss Jägerhof, mit Königsschus, Investitur am Rathaus und Reliqienprozession
- Einige Punkte aus dem umfangreichen Programm sind: Am Samstag, 14. Juli, 15 Uhr, wird das Schützen- und Heimatfest in der Festhalle eröffnet, um 16.45 Uhr zieht der Große Festzug durch die Straßen. Am Dienstag, 17. Juli, fällt der Königsschuss. Am Donnerstag, 19. Juli, 17 bis 21 Uhr, findet die Seniorenveranstaltung in der Festhalle statt.
- Das komplette Programm und einen übersichtlichen Lageplan kann unter diesem Link herunterladen.
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Jupp Becker aus Düsseldorf am 21.06.2012 um 17:53 Uhr  
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