Kohlenstoffmonoxid-Austritt: Zwei Verletzte in Kaiserswerth

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Am Donnerstagvormittag kam es gegen 10 Uhr in einem Einfamilienhaus am Leuchtenberger Kirchweg in Kaiserswerth zu einem Kohlenstoffmonoxid-Austritt, verursacht durch einen Defekt an der Ölheizung. Dabei wurden zwei Menschen durch das Einatmen von Kohlenstoffmonoxid (CO) verletzt und mussten in einer Düsseldorfer Spezialklinik behandelt werden.

Bei der Leitstelle ging am Donnerstagvormittag ein Notruf ein, eine Frau meldete, dass ihre Eltern über Kreislaufprobleme, Übelkeit und Schwindel klagten. Daraufhin entsandte der Leitstellendisponent den Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt. Beim Eintreffen am Einfamilienhaus schlugen die CO-Warnmelder der
Rettungsdienstbesatzungen Alarm. Die drei im Haus befindlichen Personen wurden durch den Rettungsdienst sofort nach draußen in Sicherheit gebracht.

Im weiteren Verlauf wurde das Ehepaar durch den Notarzt untersucht und aufgrund der schon im Blut erhöhten Kohlenstoffmonoxid-Werte in die Druckkammer der Universitätsklinik Düsseldorf transportiert.

Durch die Feuerwehr und die Stadtwerke Düsseldorf wurden umfangreiche Messungen im Gebäude durchgeführt. In der gesamten Wohnung konnte das giftige Gas gemessen werden. Daraufhin wurde das Einfamilienhaus unter Einsatz eines elektronischen Hochleistungslüfters von dem Kohlenstoffmonoxid befreit. In
Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Düsseldorf und dem Bezirksschornsteinfeger konnte ein Defekt an der Ölheizung ausfindig gemacht werden.

Die Heizung wurde abgeschaltet und muss nun erst von einer Fachfirma wieder instand gesetzt werden.

Insgesamt war die Feuerwehr Düsseldorf mit 43 Einsatzkräften rund
eine Stunde vor Ort tätig.
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