Neubau der Klinik für Geriatrie am St. Martinus-Krankenhaus eröffnet

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Eröffneten die Geriatrische Klinik am St.Martinus-Krankenhaus (v.l.): Arndt M. Hallmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf, Hildegard Kempkes, Vorsitzendes des Freundeskreises St. Martinus, Peter Fröhlich, Vorsitzender der St. Martinus-Stiftung, PD Dr. Herbert F. Durwen, Chefarzt der Geriatrie, sowie Johann-Peter Ingenhoven, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Düsseldorf. Foto: St. Martinus-Krankenhaus
Bilk. Am vergangenen Freitag wurde am St. Martinus-Krankenhaus, Gladbacher Straße 26, der Neubau der Klinik für Geriatrie eingeweiht. In der Bauzeit von anderthalb Jahren ist hinter dem Haupthaus eine der modernsten Kliniken für Altersmedizin entstanden. In dem 4-geschossigen Gebäude können in großzügigen und barrierefreien Patientenzimmern bis zu 95 Patienten mit verschiedensten geriatrischen Krankheitsbildern behandelt und gepflegt werden. So wurden, neben der Wahlleistungsstation und der Regelleistungsstation, Spezialstationen für Patienten mit Sturzgefährdung und kognitiven Einschränkungen wie zum Beispiel Demenz eingerichtet. „Die Station zeichnet sich dadurch aus, dass neben pharmakologischen auch verhaltensorientierte therapeutische Ansätze gepflegt werden. Strukturell handelt es sich um einen durch intelligente Technik geschützten Bereich, sodass Patienten mit Fluchttendenz und Selbstgefährdungspotential besser geschützt werden können“, erklärt PD Dr. Herbert F. Durwen. Um den Anforderungen hochbetagter Patienten gerecht zu werden, wurde auf kurze Wege sowie eine dezentrale Versorgung und Therapie geachtet. So ist auf einer Ebene mit den Spezialstationen ein modernes Motilitätszentrum entstanden. In diesem Zentrum werden Patienten mit komplexen Stand- und Gang-Störungen, bei Sturzgefährdung aber auch bei Beeinträchtigungen der Arme und der Feinmotorik, differenziert untersucht und behandelt. Hierfür stehen ein sensorgestütztes Laufband mit visuellem Feedback und ein computergesteuertes Gerät zur Verbesserung der Feinmotorik über Animation zur Verfügung. Diese Geräte sind wohl einzigartig in Düsseldorf und konnten dank großzügiger Spenden der Kreissparkasse und der Stadtsparkasse Düsseldorf an den Freundeskreis und die Stiftung des Krankenhauses angeschafft werden.

Geriatrische Tagesklinik zieht zur teilstationären Therapie

In den Neubau wird auch die Geriatrische Tagesklinik zur teilstationären Therapie einziehen. So können diese Patienten noch besser die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Geriatrie in Anspruch nehmen. Der neu angelegte Therapiegarten soll ermöglichen, im geschützten Raum Außenaktivitäten zu entwickeln, zu trainieren und auszugestalten. Im Gartengeschoss wird, neben der Geriatrischen Tagesklinik auch eine moderne radiologische Praxis betrieben.

Mit dem Neubau mit einem Investitionsvolumen von 13 Millionen Euro leistet das St. Martinus-Krankenhaus einen wichtigen Beitrag zur Versorgung älterer multimorbider Patienten in Düsseldorf und liegt damit ganz auf der Linie der aktuell laufenden Krankenhausplanung NRW 2015.
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