Pöbelnde Schläger am Hauptbahnhof

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Gestern Morgen, am 5. Juni, pöbelten sieben äußerst gewaltbereite, junge Männer direkt vor dem Bundespolizeirevier am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Ein zur Gruppe gehörender Belgier (19) drohte Bundespolizisten damit, sich in seiner Heimatstadt ein Sturmgewehr zu beschaffen und damit die anwesenden Polizisten "über den Haufen zu schießen".

Auffällig geworden war die Gruppe durch eine vorausgegangene Körperverletzung. Nur aus Spaß hatte ein 22-jähriger Tatverdächtiger einem Passanten unvermittelt und mit voller Wucht mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dabei erlitt das Opfer eine Platzwunde am Kopf und musste ärztlich behandelt werden.

Ein Bundespolizist, der den Vorfall aus der Wache heraus beobachten konnte, forderte den Verletzten auf, sich beim Taxistand in Sicherheit zu bringen, bis Beamte vor Ort seien. Als die alarmierten Beamten, spitzte sich die Situation weiter zu. Ein Beamter konnte erkennen, dass einer der Männer ein Butterfly-Messer mit sich führte und Anstalten machte, es auch einzusetzen. Aufgrund des enormen Aggressionspotenzials sowie der vorausgegangenen Körperverletzung zog der Beamte seine Schusswaffe.

Erst durch die Androhung des Schusswaffeneinsatzes konnte die Gruppe unter Kontrolle gebracht und zur Dienststelle gebracht werden. Gegen zwei Personen (19/22) wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet. Ersten Ermittlungen zufolge sind die beiden Tatverdächtigen in Belgien polizeilich bestens bekannt und verfügen über ein langes Strafregister. Nach
Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wurden alle Personen
entlassen.
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