Stadtführung in Düsseldorf zu verschwundenen Orten

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(Foto: Alexandra Werthmann)

Unter dem Titel "Wie Sie sehen, sehen Sie nichts" findet eine Stadtführung zu verschwundenen Orten am Sonntag, 13. November, 14 Uhr, statt.

In den vergangenen Dekaden sind in Düsseldorf zahlreiche Orte verschwunden, darunter viele, die den Bewohnern lieb und teuer waren. Bei manchen ging dem Tod eine lange Diskussion voraus. Unterschriften wurden gesammelt. Bürgerbegehren angestrengt. Am Ende brachte all das meistens nichts. Die Bagger kamen und erledigten emotionslos ihren Job. Was blieb waren Erinnerungen. Und manchmal auch mehr. Vom denkmalgeschützten Tausendfüßler, der 2013 dem Kö-Bogen Platz machen musste, hat manch einer heute noch ein Stück daheim. Mit der Spitzhacke heraus gehauen an jenem Tag kurz vor dem Abriss, als die Hochstraße für Fußgänger freigegeben wurde. Ein würdiger Abschied, immerhin. Andere Orte verschwanden ohne viel Brimborium, heimlich, still und leise. Keine Unterschriften. Keine Proteste. Weg waren sie. Im Totenmonat November erleben sie für einen Nachmittag eine Wiedergeburt.

Fünf Düsseldorfer Orte werden besucht

Im Rahmen eines Stadtrundgangs. „Wie Sie sehen, sehen Sie nichts“ führt zu insgesamt fünf Orten in Düsseldorf, die es nicht mehr gibt.
Die Wege zwischen den einzelnen Stationen werden zum Teil mit Bus und Bahn zurückgelegt. Teilnehmer sollten also im Besitz eines Tickets sein.
Anmeldung unter salut@theycallitkleinparis.de. Auch diesen Imbiss an der Harkortstraße gibt es nicht mehr.
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2 Kommentare
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 28.10.2016 | 09:39  
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 28.10.2016 | 12:58  
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