Taschendieb beißt Polizisten - Bundespolizei stellt flüchtende Täter

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Zwei Tatverdächtige aus dem nordafrikanischem Raum im Alter von 18 und 21 Jahren versuchten am Samstagmorgen, 29. Oktober, um 7.30 Uhr im Regionalexpress 1 zwischen Düsseldorf-Flughafen und Duisburg-Hauptbahnhof eine schlafende Reisende zu bestehlen.

Beide Tatverdächtigen versuchten aus dem Rucksack der 27-jährigen Essenerin Wertgegenstände zu entwenden. Als die junge Frau wach wurde, bemerkte sie das Vorhaben der Taschendiebe. Daraufhin flüchtete das aus Marokko und Libyen stammende Duo. Was die Nordafrikaner jedoch nicht ahnten, war der Umstand, dass sie zu diesem Zeitpunkt bereits im Fokus ziviler Taschendiebstahlfahnder der
Bundespolizei waren.

Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und gaben sich als Polizeibeamte zu erkennen. Gegen ihre Festnahme wehrten sich die Täter vehement. Sie traten und schlugen um sich. Der Marokkaner nahm Anlauf und sprang mit den Füßen voran in Richtung eines Polizeibeamten. Dieser konnte dem Sprung ausweichen und nahm den Marokkaner fest. Bei der Fesselung biss dieser dem Polizisten in die Hand.

Nach der Festnahme wurden die Tatverdächtigen auf das Bundespolizeirevier am Duisburger Hauptbahnhof gebracht. Die Täter verbrachten die Nacht im Polizeigewahrsam. Am darauffolgenden Sonntag wurden sie durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizei dem Richter vorgeführt. Ihnen werden ein besonders schwerer Fall des Diebstahls, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamten und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Derzeit befinden sich beide Täter in Untersuchungshaft.
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