Tempo 100 auf der A 44 Ratingen Ost > Flughafen WARUM???
Seit einigen Tagen fahre ich Ratingen Ost auf die A44, sollten man in der Beschleunigungsphase (sehr langer Beschleunigungsstreifen) 120 oder mehr auf dem Tacho haben, kann sofort beim auffahren auf 100 km/H gebremst werden.
Jahrelang war die Strecke ohne Tempolimit bis zum Tunnel Reichswaldallee.
Warum limtiert man die Strecke jetzt auf 100?
Auffällige Beschädigungen an der Fahrbahn kann ich nicht erkennen.
Wer weis da mehr?
Oder wird das jetzt eine Foto-Strecke!
Beste Grüße
Ralf Engel
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Facebook senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Twitter senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Twitter. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Google+ senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Google+. Mehr dazu rechts unter .
Die offizielle Aussage der Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 25 (Verkehr), lautet:
"Das beidseitig angeordnete Tempolimit von 100 km/h auf der A 44 zwischen Autobahnkreuz Ratingen Ost und Tunnel Reichswaldallee ist Ergebnis eines Mediationsverfahrens beim Verwaltungsgericht Düsseldorf. Dieses hat sich aus der Klage eines Anwohners auf Lärmschutz heraus entwickelt. Das Verwaltungsgericht hatte die Durchführung eines Mediationsverfahrens angeregt. Ein Mediationsverfahren hat die Befriedung von Streitigkeiten zum Ziel. Um eine interessengerechte Lösung ohne juristische Aspekte zu finden, hat die Bezirksregierung Düsseldorf den Vorschlag des Verwaltungsgerichtes aufgegriffen. Als Ergebnis des Mediationsverfahrens wurde ein Vergleich geschlossen, der Grundlage für die angeordnete Tempobeschränkung ist."
Aus meiner Sicht wird hier kaum die Lärmentwicklung beeinflusst und verbessert, da viele weiterhin 140 km/h und mehr fahren. Es ist auch sehr schade, dass aufgrund eines einzigen Anwohners nun Tausende oder gar Zehntausende früher losfahren müssen und abends später nach Hause kommen, auch wenn es sich nur um einige Minuten geht.
Hallo Herr Peters,
sehr ausführliche Antwort. Vielen Dank.
Schon interessant was ein Anwohner bewirken kann.
Tempo 100 ist bestimmt nicht die Lösung des Problems. Streckenplanungen sind Jahre im voraus bekannt, dass diese dann auch evt. gebaut werden, sollte klar sein.
ich habe ca. 6 Jahre in Ratingen-Ost gewohnt und mitbekommen, dass sich einige Anwohner, die unmittelbar an der A44 wohnten, ganz plötzlich aufgeregt haben, obwohl sie teilweise schon seit Jahrzehnten dort wohnten, weil andere sich aufregten. Oder halt Mieter, die gerade in eine Wohnung/ein Haus direkt an der A44 eingezogen waren... Nur wer zieht dort hin, wenn er vorher schon weiß, dass er an der Autobahn wohnen wird? Wer zieht freiwillig nach Ratingen-Tiefenbroich... Auch dort leben Menschen...
Die aktuelle Gesetzeslage scheint aufgrund von Urteilen etwas verrückt geworden zu sein, da man - nicht nur die Deutsche Bahn AG - zwingen kann, den Lärmpegel zu reduzieren, alternativ solange Lärmschutzwälle aufzustellen.
Im Bahnbereich, z. B. im Güterzugverkehr, ist es zwischenzeitlich sogar schon möglich per Sammelklage die Deutsche Bahn AG zu zwingen, den Güterverkehr auf einer Strecke, z. B. durch eine Wohngegend, einzustellen...
Ich sehe auch keine Veränderung bei Tempo 100. Somit wäre eine 30er Zone auf der A44 von Ratingen-Ost bis Reichswaldallee u. u. in jeder Hinsicht erstrebenswert...
Es geht weiter:
Persebeck (Dortmund)
A44 und A45: Neues Tempolimit soll Lärmpegel senken
Hier glaubt man den Bürger ruhigstellen zu können, in dem man die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h auf 120 km/h reduzieren will... http://www.ruhrnachrichten.de/:http://bit.ly/hbxnFI (gekürzter Link, da langer hier nicht einfügbar ist)
Ganz am Ende bleibt nur ein Problem. Wir alle müssen zur Arbeit. Staus entstehen immer häufiger, der Verkehr droht in den nächsten wenigen Jahren zu kollabieren. Wenn man dann auch noch den Verkehrsfluß drosselt, dort, wo er evtl. fließen könnte, wird es bald mehr Kündigungen von Arbeitnehmern wegen Zuspätkommens geben. Und am Ende mehr Arbeitslose und weniger Steuereinnahmen.
Dass ein einzelner Anwohner erreicht, dass auf einem fast freien Stück Landschaft eine Geschwindigkeitsbeschränkung wegen Lärmminderung eingeführt wird, öffnet doch für ähnliche Situautionen Tür und Tor. Ich wohne siet übe 10 Jahren in Rtg-Homberg. vielleicht sollte ich eine Initiative gründen, dass keine Autos mehr über die L422 (Ortsdurchfahrt) fahren dürfen, die Landwirte nicht mehr ihre Feldern bewirtschaften, etc. Ich selber fahre täglich (morgens gegen 1.30 Uhr) über die Autobahn nach Düsseldorf um meinen Arbeitsplatz zu erreichen. Um diese Zeit ist die Autobahn meist wie leergefegt. Demach gibt es auch kaum Lärm.
Dieser entsteht erst gegen 5 und 6 Uhr mit dem einsetzenden Berufsverkehr.
Man stelle sich einmal folgendes vor: Man wohnt in einer Großstadt (habe ich selber Jahrelang) und kann über Vergleich und/oder gerichtlichen Beschluss erreichen, dass wegen Lärmschutz die Straßen nachts zwischen 22 und 6 Uhr nicht befahren werden dürfen.
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .