Trunkenheit: Bundespolizei gestern am Hauptbahnhof gleich zweimal im Einsatz

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Gleich zweimal mussten Beamte der Bundespolizei gestern am Hauptbahnhof einschreiten. In beiden Fällen war reichlich Alkohol im Spiel:

Um 18 Uhr warf ein Inder im Hauptbahnhof mit einer Glasflasche nach einer Reisenden und betitelte diese als Schlampe. Die Frau konnte rechtzeitig ausweichen und blieb unverletzt. Hinzueilende Mitarbeiter der DB-Sicherheit konnten den Mann unter Kontrolle bringen und an die Bundespolizei übergeben. Auf der Wache stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 3,51 Promille fest. Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Beleidigung eingeleitet. Der 40-Jährige wurde in den frühen Morgenstunden nach erfolgter Ausnüchterung entlassen.

Einen anderen Bahnreisenden mussten die Ordnungskräfte sogar zweimal hintereinander in Gewahrsam nehmen. Der in Köln wohnhafte Mann war zunächst wegen Trunkenheit und im späteren Verlauf wegen Sachbeschädigung Erscheinung getreten. Ob es am Altbier lag, weiß man nicht. Tatsache ist, dass der 32-jährige Kölner derart betrunken war, dass er den Heimweg nicht anzutreten vermochte. Er wurde schließlich mit Hilfe des Rettungsdienstes der Stadt um 23.35 Uhr in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Offensichtlich sagte ihm jedoch der Aufenthalt nicht zu, sodass er knapp drei Stunden später erneut im Düsseldorf Hauptbahnhof angetroffen wurde - diesmal mit einem Souvenir. Der immer noch alkoholisierte und aggressive Mann hatte die Abdeckungen mehrerer Fahrplanauskünfte beschädigt die Pläne entnommen. Damit wollte er den Hauptbahnhof verlassen, wurde dabei aber durch eine Mitarbeiterin der DB AG beobachtet, die ihre Beobachtung der Bundespolizei meldete. Ein Leugnen der Tat war zwecklos, da er bei der Tatausführung durch das Videoüberwachungssystems des Hauptbahnhofes aufgezeichnet und zweifelsfrei wiedererkannt wurde. Nach der Eröffnung des Strafverfahrens verbrachte der Mann den Rest der Nacht zur Ausnüchterung im Gewahrsam der Bundespolizei. Warum er die Fahrpläne mitnahm, blieb im Dunkeln.
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