Weniger Arbeitslose

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Die Arbeitslosigkeit ist in der Landeshauptstadt Düsseldorf nach September auch im Oktober weiter gesunken.
Trotz des vorausgegangenen Quartalskündigungstermins und dem damit immer verbundenen Anstieg an Arbeitslosmeldungen nahm die Zahl der Arbeitslosen gegenüber September um knapp 300 Personen auf 27.592 Frauen und Männer ab. „Diese positive Entwicklung im Saldo hatten wir erwartet. Der Beginn der Berufsausbildungen und die Einstellungen von jungen Fachkräften, die nach der Prüfung arbeitslos geworden waren, trugen maßgeblich zu dem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit bei“, so Johannes Pfeiffer, Chef der Agentur für Arbeit Düsseldorf.


Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren ist von September auf Oktober um 114 oder rund sieben Prozent auf 1.501 Personen gesunken. Damit lag die Zahl der aktuell gemeldeten jüngeren Arbeitslosen um 63 Personen oder vier Prozent auch unter dem Vorjahreswert.
Aufgrund des Rückgangs der Arbeitslosigkeit insgesamt verringerte sich die Arbeitslosenquote von 8,8 Prozent im September auf 8,7 Prozent im Oktober. Vor einem Jahr betrug die Arbeitslosenquote ebenfalls 8,7 Prozent. Damit liegt die Arbeitslosigkeit jetzt auf dem Niveau des letzten Jahres.
Die Unterbeschäftigungsquote ist gegenüber dem Vorjahr von 11,7 Prozent auf jetzt 11,4 Prozent gesunken. Die Entlastungswirkung durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen war damit im Oktober 2013 niedriger als vor einem Jahr.
Ende Oktober wurden 6.952 Menschen von der Arbeitsagentur betreut, 125 weniger als im September. Die Zahl der Arbeitslosen, die vom Jobcenter Düsseldorf betreut werden, ist um 230 auf 20.640 gesunken.
Im Oktober wurden 1.487 neue offene Stellen für eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt gemeldet, 27 weniger als im September und 237 weniger als vor einem Jahr.
Ende Oktober standen noch gut 4.200 offene Stellen für eine Besetzung zur Verfügung. Gesucht werden alle Qualifikationen – vom Fachhelfer bis zur Führungskraft. Die Schwerpunkte lagen in den Berufsgruppen Verkaufsberufe, Hotel- und Gaststättenberufe, Call Center Agents, medizinische Gesundheitsberufe, Büroberufe, Verkehr- und Logistikberufe, Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe, Berufe in Finanzdienstleistungen, Rechnungswesen und Steuerberatung und IT-Berufe. Bei einigen Berufen wie zum Beispiel bei Ingenieuren, Fachkräften für Metall und Elektro, Köchen sowie in der Pflege und in der IT-Branche ist es anhaltend schwierig, den Bedarf an Arbeitskräften zu decken.
Drei von vier der neuen offenen Stellen wurden für unbefristete Tätigkeiten gemeldet. Der weitaus größte Teil aller Stellen waren Vollzeitstellen.
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