Hoch hinaus: Zwei mutige, junge Damen kurzfristig gesucht!

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Die Artisten der „Geschwister Weisheit“ wagen sich in luftige Höhen. Foto: Flughafen
Dusseldorf: Flughafen |

Fahrräder als Fortbewegungsmittel sieht man am Flughafen nur selten. Doch am kommenden Sonntag, 7. Mai, ist das anders. Zwei Monate vor dem Grand Départ in Düsseldorf dreht sich beim Airlebnis „Tour de l’aéroport DUS“ von 11 bis 18 Uhr alles um das Fahrrad. Mit großem Bühnenprogramm, einer waghalsigen Hochseil-Show, prominenten Gästen aus der Radsportszene, vielen Aktivstationen und zwei Ausstellungen können sich die Besucher auf Düsseldorfs Sportereignis des Jahres einstimmen. Der Eintritt ist frei.

Hoch hinaus geht es an diesem Tag nicht nur für die Flugpassagiere – auch die Artisten der „Geschwister Weisheit“ wagen sich in luftige Höhen: Mitten im Terminal performen sie über den Köpfen der Zuschauer Europas größte Fahrrad-Hochseilshow. In zwölf Metern über dem Boden zeigen die zwölf Familienmitglieder waghalsige Akrobatik auf dem Rad – teilweise sogar zu fünft auf einmal! Die auf dem 35. Zirkusfestival in Monte Carlo ausgezeichnete Shownummer ist also nichts für schwache Nerven.
Für Action ist auch auf der Bühne gesorgt. So wird der ehemalige Welt- und Europameister im Kunstradfahren, Jens Schmitt, zeigen, wie gut er sein Sportgerät beherrscht. Trial-Biker Daniel Rall, der einigen Besuchern vielleicht noch als Wettkönig von „Wetten, dass..?“ bekannt ist, wo er Bierflaschen mit den Speichen seines Bikes öffnete, zeigt waghalsige Tricks und Stunts.
Als der Mann, der den Grand Départ nach Düsseldorf brachte, darf Oberbürgermeister Thomas Geisel an diesem Tag nicht fehlen und wird nochmals den nahen Tourstart erläutern. Ebenfalls zu Gast sein wird Radsportlegende Dietrich „Didi“ Thurau, der mit seinem Erfolg bei der Tour de France 1977 den Radrennsport in Deutschland beliebt gemacht hat. Für musikalische Untermalung sorgt die Band „Die Pralinchen“ mit ihrer Tour-Hymne „Königsallee“.
Die unterschiedlichen Führungstrikots der Tour de France können sich die Besucher des Airlebnisses in einer Ausstellung anschauen. Eine weitere Ausstellung vom deutschen Fahrradmuseum beschäftigt sich mit 200 Jahren Fahrradgeschichte. Dabei werden 21 Fahrräder aus unterschiedlichen Epochen gezeigt, etwa ein Tretkurbelrad von 1867, ein Hochrad von 1885 und ein Rennrad mit Holzfelgen aus den 1920er Jahren.
Zahlreiche Stationen rund ums Fahrradfahren lassen die Besucher aktiv werden. Beim virtuellen Radrennen am „Grand Départ“-Stand können sie etwa mithilfe einer Virtual-Reality-Brille die Düsseldorfer Touretappe nachfahren. An einer anderen Station treten sie an einer Carrerabahn mit Tretkraft gegeneinander an. Beim Slowbiking soll eine Strecke so langsam wie möglich auf dem Rad zurückgelegt werden. In der Hochrad-Fahrschule können sie ausprobieren, wie sich das Radfahren im 19. Jahrhundert anfühlte und einen Hochrad-Führerschein machen. Kinder entdecken auf dem Nostalgie-Spielplatz noch viele andere historische Fahrgeräte. Auch im Außenbereich warten interessante Stationen auf die Besucher. Auf dem Parkplatz P11 können Sportliche wahlweise beim Sky Bike einen 13 Meter hohen Masten hinaufradeln oder im Looping Bike eine 360 Grad-Drehung vollführen.
Alle, die mit dem eigenen Drahtesel an den Airport kommen, sollten den Parkplatz P12 ansteuern. Dort werden Fahrradständer sowie Ladestationen für Elektrofahrräder bereit stehen. Die Besucher haben außerdem die Möglichkeit, ihr Rad codieren zu lassen (dafür bitte Eigentumsnachweis oder Personalausweis mitbringen) oder es durch die Radwaschanlage zu schicken.

Die Geschwister Weisheit sorgen am 7. Mai mit der größten Fahrrad-Hochseilshow Europas für hochrangige Unterhaltung. Für diesen Show-Höhepunkt suchen der Flughafen und die Geschwister Weisheit zwei mutige, junge Damen, die Lust haben, sich von den Artisten Huckepack über das Seil tragen zu lassen. Dafür sollten sie eine zierliche bis sportliche Figur haben und natürlich schwindelfrei sein. Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie einfach ganz schnell und spätestens bis Freitag, 5. Mai, 10 Uhr, eine kurze Mail an redaktion@rheinbote-duesseldorf.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden benachrichtigt. Gewinnen Sie!
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