Rampenlicht beim "Supertalent" geschnuppert

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Ausgefallen, sexy, bunt, knapp - egal wie, Hauptsache auffallen. Für gewöhnlich zählt der erste Eindruck. Das letzte offizielle Casting vom "Das Supertalent" fand am Montag im Leonardo Royal Hotel Königsallee statt.

Viele verschiedene Künstler nutzen die Chance. Zauberer, Sänger, Tänzer, Trommler sind im Düsseldorfer Hotel anzutreffen. Die einen ziehen sich zurück, sind für sich, ganz ruhig und üben nochmal ihre Show oder gehen ihren Text durch. Die anderen sind hibbelig, tollen durch die Gegend und können kaum still sitzen. Darunter sind die "Burundi-Trommler" aus Solingen. Ildephonse N. gründete 2004 die Künstlergruppe, um die afrikanische Kultur zu präsentieren. Die Künstlergruppe besteht aus neun afrikanischen Männern, die gemeinsam ihrer Leidenschaft, dem Trommeln, nachgehen - heute sind sie zu fünft vor Ort. Traditionell balancieren sie die 50 Kilogramm schwere Trommel auf dem Kopf, dabei führt jeder Künstler seinen eigenen individuellen Tanz vor. Burundi sei eigentlich nur bekannt durch den Bürgerkrieg, so Ildephonse N.. Sie als Gruppe wollen die Kultur dahinter zeigen. "Mir ist es wichtig, dass man auch schöne Seiten von Burundi kennenlernt", so Ildephonse N.
Auch die Zauberin Zara Zero ist zum Offenen Casting gekommen. Seit mehr als 20 Jahren ist sie in dem Geschäft der Zauberei tätig. "Ich nehme zum ersten mal an so etwas teil", sagt sie. Seit einem Jahr ist Zara Zero solo unterwegs. Nebenbei modelt sie. Doch ihr Herz schlägt für die Zauberei. Supertalent müsse sie nicht unbedingt werden. "Aber ich hoffe, dass ich dadurch mehr Jobs bekomme", so Zara Zero.
Auch die Tanzgruppe "Illuminate" wartet im Foyer des Hotels auf ihren Aufruf. "Illuminate" ist keine normale Tanzgruppe - nein, die fünf Tänzer sind alle schon jahrelang im Geschäft. Tanz und Akrobatik ist ihr Lebensinhalt. Seit Februar arbeiten die Künstler mit LED-Outfits. Dominik Halamek hatte die Idee und involvierte seinen Vater, Elektroingenieur, der ihm gerne half. "Wer hätte das gedacht, dass ich mit meinem Vater zusammen arbeite", sagt er schmunzelnd. "Die Dioden wurden so programmiert, dass diese per Knopfdruck funktionieren oder auf Musik reagieren. Man benötigt kein W-Lan", so der Künstler.
Janina, 28 Jahre, will ihre Gesangskünste beweisen und traut sich der Jury zu präsentieren. Vorbereitet hat sie Britney Spears "I did it again". Auf die Frage, ob sie aufgeregt sei, antwortete Janina: "Wer wäre in der Situation nicht nervös". Janina modelt nebenbei und ist Freiberuflerin, doch das Singen ist ihre große Leidenschaft. Ob die Talente eine Runde weiter sind, erfahren sie im Juli. Und erst dann wissen sie, ob es vor die Promi-Jury mit Dieter Bohlen und Co. geht.

Autor:

Svenja-Jasmine Rupprecht aus Düsseldorf

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