Alle Fotos von mir- Teil1: Adventure Camp und Kampfsport- Fotosafari:-D

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Roland Jalowietzki
Kampf für sich und andere

In diesem ersten Teil erzähle ich eine kurze Anekdote, die zeigt, wie Kampfsport auf falsche Weise ausgelegt werden kann.

Wir hatten ein kleines Vereinsturnier und zwei Jungen standen sich beim Judo gegenüber. Einer der beiden war am verlieren und wütend hörte man seinen Vater am Mattenrand brüllen: "Reiß ihn nieder! - Drücke, drücke! Mache ihn fertig, zerquetschte seinen Heils! Los, los - mach ihn fertig, du Schwächling!" Die Zuschauer waren entsetzt! Das war doch nicht Judo, wie sie es kannten. Der Junge wurde nachher disqualifiziert, denn er hatte sich nicht an die Regeln gehalten und seinen Gegner schwer verletzt. Dieser Vorfall gab vielen Trainern zu denken. Ist Judo nicht mehr, als ein bloßer Kampf? - Mit Sicherheit!
***Zwar gibt es beim Judo auch heftige Gefühle, die ich im Bruchteil 1 Sekunde gespürt hatte, als ich dem Gegner fast auf meinen Schultern ausbalanciert hatte und er sich doch drehen konnte, sodass ich unter ihm im Haltegriff zu liegen kam. Freude mischte sich mit Euphorie und Enttäuschung. Die gesamte Gefühlspalette breitete sich innerhalb 1 Sekunde vor mir aus.*******Doch da war auch Fairness und Sportlichkeit. Deshalb zeige ich gerade hier auf dem Camp, dass Kinder sich freuen und den Sport als Spiel begreifen. Erst viele Erwachsene machen daraus einen Krieg.

So hatte ich Trainer, die uns anleiteten, Gefühle und Bewegungen des Partners zu spüren und in eigene Bewegungen umzusetzen. Wichtig ist immer, dass man lernt, den anderen zu verstehen und mit seiner Kraft zu arbeiten. Das ist Empathie, die so wichtig für ein Miteinander ist. Auch Freunde können miteinander kämpfen, manchmal vielleicht auch gegeneinander, jedoch stets in Freundschaft und Fairness. Daran erkennt man den Reifegrad eines Menschen am besten, so auch der Trainer. Bei den älteren Trainern zeigte sich in fast jeder Übung, dass Fairness, sowie Empathie und eine gesunde Bewegung zueinander gehören. Wir halten uns alle gesund, durch eine gesunde Einstellung zueinander, sozusagen.

MMA und ähnliche "Blutsportarten" sollten daher nicht gefördert werden. Deshalb zeige ich hier einen lachenden Jungen und fröhliche Wettkämpfe. Es gibt einen Judoverein, in dem Behinderte und Nichtbehinderte miteinander üben und kämpfen, eine Art "INKLUSION" also.

2013 hatte ich folgende Eindrücke vom Fest.

Gefilmt hatte ich folgende Kinderfeste auf Dailymotion, die Sie mit dem neuen Dailymotion- Viewer sogar in HD sehen können.


Viel Spaß wünscht Euch: Roland
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