Die Titelverteidiger aus der Mozartstadt

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Faire Gesten vor jedem Spiel des Turniers. Foto: Oleksandr Voskresenskyi

RB Salzburg besiegte im Finale Borussia Mönchengladbach und verteidigte ihren Titel aus dem letzten Jahr.

„Wir sind die Jungs aus der Mozartstadt“, skandierten die Nachwuchskicker von RB Salzburg lautstark. Grund zur Freude hatten sie genug. Durften sie doch nach dem 4:2-Sieg im Elfmeterschießen gegen Borussia Mönchengladbach zum zweiten Mal in Folge den begehrten Pokal der U19 Champions Trophy in die Höhe strecken.
Dem Erfolgstänzchen samt musikalischer Einlage folgte allerdings prompt der direkte Sprint in die Kabine, um frisch geduscht im Eiltempo den etwa zwei Stunden später abhebenden Flieger in die Heimat nach Salzburg zu bekommen.
Auf dem oft beschwerlichen Weg in den (Fußball-)Himmel durfte dann auch etwas ausgiebiger gefeiert werden. „Im Flugzeug gibt es für meine Jungs eine Bluna und für die Trainer eine Cola zu trinken“, flachste der RB-Coach Thomas Letsch.
Dabei beginnt erst mit dem Turnierende die wirklich interessante Zeit für die Nachwuchskicker. Denn die Champions Trophy gilt seit Jahren als eine der heißesten Anlaufstellen für vielversprechende Talente überhaupt. Kein Wunder, dass neben Mönchengladbach-Sportdirektor Max Eberl unter den insgesamt 6900 Besuchern auch Scouts vom englischen Spitzenklub FC Liverpool oder dem Bundesligisten SC Freiburg gesichtet wurden.

Gute Chancen auf große Karriere

Gute Chancen, der nächste Fußball-Star zu werden, haben allen voran Kicker wie Steffen Nkansah (Borussia Mönchengladbach) als bester deutscher Nachwuchsspieler oder Mergim Berisha (RB Salzburg) als stärkster Stürmer des Turniers.
Zudem ausgezeichnet wurden Steffen Scharbaum (Borussia Mönchengladbach) als stärkster Keeper, Emmanuel Mbende (Borussia Dortmund) als bester Abwehrspieler und Ryoma Watanabe (Japanische Hochschulauswahl) als herausragender Mittelfeldakteur.
Für den peinlichsten Moment der diesjährigen Champions Trophy sorgte am Finaltag ausgerechnet Fortuna. Bei der Übergabe ihres Pokals für den achten Rang warteten alle vergebens auf einen Flingerner Verantwortlichen. Doch der eigentliche Düsseldorfer Vorzeige-Klub glänzte mit Abwesenheit und war schlicht weg nicht mehr da. Spontan sprang Moderator und Fortuna-Stadionsprecher André Scheidt ein und nahm den von ihm selbst verkündeten Pokal entgegen.
Den Kickern aus der Mozartstadt störte dieser Fauxpas aber nicht. Sie feierten trotzdem. Und konnten sich neben einem Glas Bluna möglicherweise auch auf lukrative Angebote für ihre sportive Zukunft freuen. Denn wie brachte es Fortuna-Profi und Turniergast Axel Bellinghausen am ersten Wettkampftag passend auf den Punkt? „Die Jungs bringen es brutal!“
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