Dreimal Hockey, einmal Tischtennis: Düsseldorf hat seine Sportler des Jahres

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(Foto: Verein Düsseldorfer Sportpresse)

Am Donnerstagabend, 24. November, wurden die Sportler des Jahres der Landeshauptstadt Düsseldorf vor 350 geladenen Gästen ausgezeichnet. Die Wahl der Preisträger wurde zur einen Hälfte vom Verein Düsseldorfer Sportpresse und zur anderen Hälfte durch alle Sportbegeisterten in einem Online-Voting vorgenommen.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Geisel triumphierten die Hockey-Damen des Düsseldorfer HC auf ganzer Linie und sicherten sich drei Titel. Die Oberkasselerinnen hatten 2016 den Europapokal der Landesmeister gewonnen. Dazu schickte der DHC mit Lisa-Marie Schütze, Annika Sprink und Selin Oruz gleich drei Spielerinnen zu den Olympischen Spielen. Das sicherte dem Klub drei Titel: Der DHC wurde als Mannschaft des Jahres ausgezeichnet, Coach Nicolai Sussenburger als Trainer des Jahres und Lisa-Marie Schütze als Sportlerin des Jahres.

Eine Olympia-Medaille entschied auch das Rennen um den Titel Sportler des Jahres. Tischtennis-Crack Timo Boll von Borussia Düsseldorf setzte sich hauchdünn durch. Boll hatte Borussia nicht nur zur Deutschen Meisterschaft und zum Pokalsieg geführt sondern bei Olympia auch den entscheidenden Sieg zur Team-Bronze-Medaille beigesteuert und auch bei der EM Bronze geholt.


Karl-Heinz-Wanders-Preis verliehen

Außerdem verlieh die Düsseldorfer Sportpresse den Karl-Heinz-Wanders-Preis für besondere Verdienste im Düsseldorfer Sport. In diesem Jahr entschied sich der Vorstand für ein Trio: Die Journalisten Wolfgang Bappert (NRZ), Friedhelm Körner und Ulf May (beide Rheinische Post). Sie sind inzwischen im Ruhestand, haben sich aber jahrzehntelang als Leiter der Düsseldorfer Lokalsportredaktionen für den Sport eingesetzt. Sie haben Themen gesetzt und über Randsportarten berichtet, die sonst nicht den Weg in die Öffentlichkeit fanden. Außerdem haben
sie ganze Generationen von Journalisten ausgebildet, die diesen Weg als Redakteure, Freie Mitarbeiter oder Pressesprecher von Sportvereinen in ganz Deutschland fortsetzen.

Seit 1993 zeichnen die Mitglieder des Vereins Düsseldorfer Sportpresse die herausragenden Sportlerinnen und Sportler der Landeshauptstadt aus. Seit fünf Jahren ist der Event im EVENT & FAIR Hotel Tulip Inn Düsseldorf Arena Zuhause und hat in Geschäftsführerin Nicola Stratman einen Hauptsponsor gefunden, der sich bereits durch unzählige Engagements und Kooperationen mit Vereinen als sportlicher Partner ausgezeichnet hat.

Das sind die Preisträger 2016


Düsseldorfs Sportlerin des Jahres 2016
Lisa Marie Schütze (Düsseldorfer HC / Hockey)
Die Hockeyspielerin des DHC holte gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Selin Oruz und Annika Sprink Bronze bei den Olympischen Spielen in Rio. Im Spiel um Platz drei erzielte sie das entscheidende Tor. Mit dem DHC gewann sie den Hallen-Europapokal und wurde Deutscher Vizemeister in der Halle.

Düsseldorfs Sportler des Jahres 2016
Timo Boll (Borussia Düsseldorf / Tischtennis)
Der Tischtennisspieler von Borussia Düsseldorf führte die Mannschaft zur Deutschen Meisterschaft und zum Pokalsieg. Bei den Olympischen Spielen schied der Fahnenträger der Deutschen Mannschaft in der Einzelkonkurrenz zwar im Achtelfinale aus, im Spiel um Platz drei des Teamwettbewerbs gewann er trotz einer Nackenverletzung sein Spiel und machte damit Bronze klar. Bei der Europameisterschaft stoppte ihn eine Verletzung und er holte Bronze.

Düsseldorfs Trainer des Jahres 2016
Nicolai Sussenburger (Düsseldorfer HC / Hockey)
Seit Nico Sussenburger Trainer der Damen des Düsseldorfer HC ist, geht es mit der Mannschaft aufwärts. In der Halle verlor der DHC das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft knapp nach Siebenmeterschießen gegen Mannheim. Dafür gab es international Grund zu feiern. Im Europapokal in Minsk gewannen sie den Titel im Endspiel gegen Madrid. Auf dem Feld verlor der DHC im Halbfinale gegen den späteren Deutschen Meister UHC Hamburg.

Düsseldorfs Mannschaft des Jahres 2016

Düsseldorfer HC (Hockey/Damen)
Die Damen des DHC gewannen den Europapokal in Minsk und holten damit den ersten internationalen Titel der Vereinsgeschichte. In der Halle verlor der DHC das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft nach Siebenmeterschießen. Auf dem Feld verlor der DHC im Halbfinale gegen den späteren Deutschen Meister UHC Hamburg.
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