Fortuna heute am Ball als Titelverteidiger beim AachenCup

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Winter-Neuzugang Mathis Bolly traf in den beiden letzten Spielen für Fortuna. (Foto: Weege)

Fortuna Düsseldorf nutzt die spielfreie Woche, um heute Abend am AachenCup teilzunehmen. Pikant: Neben der gastgebenden Alemannia ist auch der nächste Bundesliga-Gegner Bayer 04 Leverkusen mit von der Partie.

Mit der heutigen Teilnahme ist die Mannschaft von Chefcoach Norbert Meier nach 2010 und 2011 bereits zum dritten Mal bei dem Blitzturnier am Neuen Tivoli zu Gast. Alle Einnahmen aus der Veranstaltung kommen ausschließlich dem finanziell angeschlagenen Drittligisten zu Gute.

Das Turnier wird in gewohntem Modus stattfinden: Alle Teams spielen jeweils gegeneinander, wobei die Spielzeit 45 Minuten pro Partie beträgt – jede Mannschaft wird kommt somit auf eine Gesamt-Spielzeit von 90 Minuten. Um 19.30 Uhr startet das Turnier mit der Begegnung zwischen dem Drittligisten Alemannia und der Fortuna. Direkt im Anschluss müssen die Rot-Weißen erneut ran und treten gegen Bayer 04 an. Diese Partie wird um 20.30 Uhr angepfiffen.

Das heißt: Fortuna trifft bereits zehn Tage vor dem gleichlautenden Duell in der Meisterschaft (Samstag, 30.März, 15:30, Esprit-Arena) auf die Werkself aus Leverkusen. Als echte Generalprobe für die Bundesliga taugt es allerdings nur bedingt, angesichts zahlreicher fehlender Nationalspieler bei beiden Vereinen. Mit Robbie Kruse, Martin Latka und Stelios Malezas befinden sich aktuell drei Fortunen auf Länderspielreise.

Fortunas Vorstandsvorsitzender Peter Frymuth unterstreicht indes den karitativen Gedanken: „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir der Alemannia helfen. Auch die Fortuna war vor ein paar Jahren finanziell in einer schwierigen Situation, so dass wir die Lage, in der sich die Aachner derzeit befinden, gut einzuschätzen wissen. Wir wünschen dem Verein auf diesem Weg alles Gute, und dass es der Alemannia schnellstmöglich wieder besser geht.“

Sportdirektor Wolf Werner dazu: „Wenn wir mit unserer Teilnahme am AachenCup helfen können, machen wir das natürlich sehr gerne. Zumal das Turnier auch für uns eine gute Möglichkeit bietet, die Länderspielpause auf qualitativ hohem Niveau zu überbrücken.“
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