Geduldsspiele in Liga zwei - Fortuna reist nach St. Pauli

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Fortuna - hier eine Szene aus dem Spiel gegen Dynamo Dresden - muss aufpassen, dass es der Konkurrenz nicht weiter hinterher läuft. Foto: Voskresenskyi

Bei Fortuna Düsseldorf beginnt allmählich der Kampf um den Anschluss ans obere Tabellendrittel der zweiten Fußball-Bundesliga. Am kommenden Montag, 23. September, gastiert die Mannschaft von Trainer Mike Büskens beim FC St. Pauli (Anstoß: 20.15 Uhr).

Noch ist der Tabellensechste aus Hamburg in Reichweite: St. Pauli hat elf, Fortuna acht Punkte in den ersten sieben Spielen eingesammelt. Will der Absteiger aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt seinen Ansprüchen genügen, oben mitzuspielen, muss bald der nächste Sieg eingefahren werden.

Fortuna verharrt nach dem entäuschenden 1:1 gegen Dynamo Dresden zwar weiterhin auf dem 15. Platz. Wegen des dichtgestaffelten Mittelfelds der Tabelle muss der Club seine Saisonziele aber noch nicht korrigieren. Trotzdem wird es Zeit, mal wieder dreifach zu punkten. Ansonsten setzt man sich eher unten als oben fest. Ein nicht einkalkulierter Abstiegskampf in Liga zwei könnte das Umfeld des Clubs noch nervöser machen, denn auch wenn die Fans weiterhin in Scharen in die Esprit Arena strömen, gab es nach dem Remis gegen Dynamo Pfiffe gegen die eigene Mannschaft.

Bringt ein Sieg die Wende?

Auf einen Auswärtssieg in Hamburg dürften nur Optimisten setzen: In der Fremde hat Düsseldorf in drei Spielen erst einen Punkt gewonnen; der FC St. Pauli stellt zu Saisonbeginn die stärkste Heimmannschaft der zweiten Liga. Das Unentschieden gegen die noch sieglosen Dresdener sollte für das Selbstvertrauen der Büskens-Elf auch nicht förderlich sein, zumal vorne trotz der Nachverpflichtungen von Erwin Hoffer und Aristide Bancé weiterhin der Schuh drückt.

Dass die Neuen sofort einschlagen, konnte man allerdings auch nicht erwarten. Noch brauchen sie Zeit, um sich ins Team zu finden, zumal Kreativkräfte im Mittelfeld, die die Fortuna-Stürmer optimal in Szene setzen können, rar gesät sind. Auf Düsseldorf warten schwere Wochen, in denen vor allem eins gefragt ist: Geduld.
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