Lauf ins Guiness-Buch beim Metro Marathon Düsseldorf

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Raphael Igrisianu dribbelte sich beim Marathon ins Guiness-Buch der Rekorde.Foto: vos

Am zurückliegenden Sonntag liefen etwa 16000 Läufer beim Metro Marathon im Einzel- oder Staffelrennen oder beim Kids Cup mit. Das Sportereignis war ein voller Erfolg.

Dieser Mann warf Fragen auf. "Was macht er denn da, ich glaube, der da hat die Sportart verfehlt", vermutete ein Fußgänger am zurückliegenden Sonntag und zeigte auf Raphael Igrisianu. Verwunderlich war das Erstaunen nicht. Denn mit einem Basketball als ständigem Begleiter lief Igrisianu den Metro Marathon. Am Ende sollte ihn mit dieser Aktion der ganz große Wurf gelingen. Denn die fast 43 Kilometer legte er in 3:00:25 Stunden zurück - Weltrekord! Mit dieser Zeit sicherte sich der 37-Jährige einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde.
Bereits zum Start wurden die etwa 16000 Läufer pünktlich um 9 Uhr von einer beeindruckenden Musik motiviert. Aus den zahlreichen Lautsprechern erklangen nach dem Startschuss die Klänge der Rheinischen Sinfonie. Damit war allen klar: Für die nächsten Stunden gehörten die Straßen Düsseldorfs einzig und allein den Läufern und Läuferinnen.
Am schnellsten war am Ende der glückliche Robert Chemonges mit einer beeindruckenden Zeit von 2:10:30 Stunden. Nur etwa 20 Minuten langsamer war Doroteia Alves Peixoto. Die Portugiesin war mit einer Netto-Zeit von 2:31:56 Stunden die schnellste Frau an diesem Tag. "Ich würde nächstes Jahr gerne wieder nach Düsseldorf kommen", freute sich Peixoto.
Glücklich war auch Thomas Geisel. Der OB lief den Marathon ebenfalls mit und schaffte es in 4:03:42 Stunden ins Ziel. Nicht so glücklich war Tinka Uphoff. Sie war mit ihrer Laufzeit von 2:55:43 Stunden nicht zufrieden und hatte sich eine schnellere Zeit vorgenommen. "Ich bin sehr enttäuscht. Ich habe ab Kilometer 21 meine Beine gemerkt. Ab da war es eine Quälerei. Aber ich wollte nicht abbrechen", erklärte Uphoff auf Rhein-Bote-Nachfrage und fügt an: "Ich bin zufrieden, dass ich mitgelaufen bin. Aber mit mit Ergebnis bin ich nicht zufrieden. Ich weiß nicht, woran es lag."
Bei schönem, aber windigem Wetter waren am Ende trotzdem viele glückliche, stolze und erleichterte Gesichter zu sehen. Eines lächelte besonders breit: Das vom Basketball-Läufer Igrisianu. Denn für ihn war es ein wortwörtlicher Weltklasse-Lauf.
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