Ein kleines bisschen Wilder Westen

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Viele Tanzpaare haben ihre Kleidung aufeinander abgestimmt. Nicht selten lassen sich die Paare für besondere Veranstaltungen ein passendes Outfit schneidern: Tänzerinnen und Tänzer des Bilker Squardance-Clubs „Squarecompany“. Foto: Stefanie Siegel
Es ist eine Kombination aus Tanz, Sport und Vergnügen – der in den USA entstandene Square Dance basiert auf traditionellen Volkstänzen verschiedener Völker, die nach Amerika ausgewandert sind. In Düsseldorf sorgen die Tänzer der Squarecompany mit Kondition und schneller Reaktion für großen Tanzspaß.

Gefordert sind schnelle Reaktionen und eine gute Kondition, wenn jeweils vier Paare zu Countrymusik und schottische Jigs einen Square Dance tanzen.
Square Dance ist ein Volkstanz, der in den USA entstanden ist. Die verschiedenen Tanzfiguren, die im Square Dance benutzt werden, basieren auf traditionellen Volkstänzen der verschiedenen Völker, die in den vergangenen Jahrhunderten in die USA eingewandert sind. Eine Melange daraus ergibt die heutige Tanzform, bestehend aus rund 3.000 Figuren.Die weltweit verbreiteten Tänze kamen durch die amerikanische Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland.
Square Dance wird in Gruppen zu je vier Paaren getanzt, die zu Beginn auf den vier Seiten eines Quadrats (Englisch: Square) stehen. Die Figurenfolgen werden durch schnelle Ansagen eines Callers (zu deutsch: Ausrufer) in gesprochener oder gesungener Form angegeben. „Dies erfordert eine gute Koordination und eine schnelle Auffassungsgabe“, erklärt Peter Rötten, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Düsseldorfer Squarecompany. Da die Calls weltweit normiert sind, können Tänzer aus Deutschland jederzeit und ohne Schwierigkeiten zusammen mit Tänzern aus anderen Ländern tanzen.

Gute Kondition und schnelle Reaktionen sind gefragt

„An einem zweistündigen Clubabend legen wir bis zu sechs Kilometer tanzend zurück“, erzählt Rötten. Bei den traditionellen Tänzen geht es also weniger um akrobatische Leistungen als vielmehr um Kondition, Spaß und das Gemeinschaftsgefühl, denn hier tanzt jeder mit jedem. Klassische Wettbewerbe gibt es, anders als bei anderen Tanzsportarten, nicht. Und auch eine strenge Kleiderordnung ist nicht vorgeschrieben. Hauptsache ist, dass es traditionell und amerikanisch anmutet: Hüte, die zum Tanz abgelegt werden, bei den Herren und Petticoats bei den Damen gehören dazu. Und obwohl der Tanzsport auch hierzulande bereits jetzt viele Menschen begeistert: „Es ist schwer, Nachwuchs für unser schönes Hobby zu finden“, sagt Rötten. Mit Schnuppertagen, so genannten „Openhouses“, möchte der Verein daher Interessierten ein Zuschauen und erstes Mitmachen ermöglichen. Die nächsten Openhouses finden jeweils mittwochs, am 9., 16. und 23. September, in der Zeit von 19.30 bis 21 Uhr in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, Redinghovenstraße 41, statt.
Die neue Ausbildung, die im Square Dance „Class“ genannt wird, beginnt ab Mittwoch, 30. September, 19.30 Uhr, und dauert bis Mitte Mai. Viele weitere Informationen über den Tanzsport und den Verein erhalten Interessierte auch im Internet unter www.squarecompany-duesseldorf.de

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