Ein lebhaftes Stück Bilk

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Mehr als nur Einkaufsmöglichkeit für frische und regionale Lebensmittel: Der zweimal pro Woche stattfindende Wochenmarkt ist, wie alle anderen Aktionen auf dem Friedenplätzchen auch, stets Begegnungsstätte und Nachbarschaftstreff. Foto: Ingo Lammert
Im Jahr 1997 gründeten 15 Anwohner die Anwohnerinitiative „Friedensplätzchen“, um den damals schmuck- und trostlosen Platz mit viel Engagement und Aktionen zu beleben. Aus einem ersten Treffen im Café wurde eine lebhafte Gemeinschaft, die aus dem kleinen Platz im Herzen Unterbilks eine Bereicherung für den gesamten Stadtteil gemacht hat.

Es gibt frische Äpfel, Kartoffeln und Imkerhonig – der zweimal pro Woche stattfindende Bauernmarkt auf dem Friedensplätzchen ist längst feste Institution auf dem Friedensplätzchen im Herzen Unterbilks und zieht neben direkten Anwohnern sogar Bürger benachbarter Stadtteile an.
Wie alle auf dem Platz stattfindenen Aktionen ist auch der Markt mehr als bloße Einkaufsmöglichkeit für die Unterbilker, er ist gleichsam immer auch Nachbarschaftstreff und Begegnungsstätte.
Insgesamt 15 Anwohner waren 1997 einem Aufruf, der von Roswitha Heimlich und Iris Krause per Aushang in Treppenhäusern und an Hauswänden verteilt und ausgehängt worden war, gefolgt. Die Nachbarn aus der Umgebung hatten das Ziel, aus dem trostlosen, schmutzigen, durch Hundekot, Scherben und Müll verwahrlosten Plätzchen einen neugestalteten und gepflegten Spielplatz zu machen. Die „Spielplatzinitiative Friedensplätzchen“ war gegründet.

Nachbarschaftsessen und Weihnachtsbaumschmücken

Aus der Ursprungsidee und weiter ermittelten Bedürfnissen erwuchs schließlich die bis heute aktive Anwohnerinitiative, die sich nicht nur nach wie vor wöchentlich trifft, sondern auch den Wandel des Platzes, unter anderem durch Unterstützung aus der Bezirksvertretung 3, erfolgreich vollziehen konnte. Mit Nachbarschaftsessen, einem jährlich stattfindenen Sommerfest, Weihnachtsbaumschmücken, Nikolausfeiern, Konzerten, Lesungen und Flohmärkten wird der Platz bis heute lebendig gehalten, ein freundliches und nachbarschaftliches Verhältnis gepflegt. Die aktive Nachbarschaft, das mediterrane Flair des Friedensplätzchen und nicht zuletzt der Bauernmarkt machen diesen Teil Unterbilks inzwischen zu einem begehrten Wohngebiet. Gerade in Zeiten der Gentrifizierung und ausgeprägter Anonymität einer Großstadt gelingt es der Anwohnerinitiative somit bis heute, aus dem Friedensplätzchen einen besonderen Ort menschlicher Begegnung zu schaffen, ein lebhaftes Stück Bilk.

Hintergrund:
- Die Verkaufszeiten auf dem Rheinischen Bauernmarkt sind stets dienstags von 8 bis13 Uhr und freitags von 10 bis 18 Uhr.

- Viele weitere Termine wie Sommerfest, Trödel sowie weitere kulturelle Veranstaltungen werden regelmäßig auf der Homepage der Anwohnerinitiative unter www.friedensplaetzchen.de bekannt gegeben.

- Auch das Nachbarschaftsblog „bilkorama“ von Michael Köster informiert regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Stadtteil. Das Blog ist unter www.bilkorama.de erreichbar.

- Regelmäßig finden auf der benachbarten Lorettostraße Veranstaltungen wie Mittsommernacht, Indian Summer und Adventsbummel statt. Informationen gibt es unter www.loretto360grad.de
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