Heerdter Bürgerverein feiert Jubiläum

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Feierten das 60-jährige Bestehen des Bürgervereins: Clemens Soekefeld, Gertrud Meschkat , Heide Lamberz und Charles Neidhart (v.l.). Foto: Oleksandr Voskrensenskyi
Heerdt. Zwei Versuche einer Vereinsgründung in den Jahren 1874 und 1907 scheiterten. Als im Jahre 1955 jedoch der Bau der Stadtautobahn B7 auf einem Wall durchgeführt werden sollte, und der Stadtteil Heerdt damit geografisch fast in zwei Teile geteilt worden wäre, zogen alle Interessenten an einem Strang.
Hanns Heuer, der Erste Vorsitzende des damals neu gegründeten Bürgervereins, setzte dem damaligen Städtebauer derart zu, dass die Stadt auf den Bau des Walls verzichtete. Stattdessen wurde die B7 in Form einer Hochstraße realisiert. Auch der erfolgreiche Kampf um den Erhalt des Dominikus-Krankenhauses ist der Arbeit des Heerdter Bürgervereins zu verdanken.

Einwohnerzahl im Stadtteil wächst stetig

Im vergangenen Jahr löste Clemens Sökefeld den bis dahin amtierenden, nachfolgenden Ersten Vorsitzenden Herbert Rozynski ab, beide verstehen sich heute als Team und setzen sich gemeinsam für ihren Stadtteil ein. „Es ist abzusehen, dass Heerdt durch den Zuzug vieler Neubürger bald doppelt so groß sein wird“, erzählt Sökefeld mit Blick auf die Zukunft des linksrheinischen Stadtteils und die weitere Arbeit des Bürgervereins. Das sei, so Sökefeld weiter, zwar eine sehr gute Entwicklung und werde den Stadtteil aufwerten. Doch die Infrastruktur hinke hinterher. „Es ist an der Zeit, sich der Verkehrsplanung anzunehmen und den Ortskern attraktiver zu gestalten.“
Weitere Themen des Bürgervereins werden die zügige Realisierung des neuen Schwimmbads im Linksrheinischen, sowie der stetig steigende Verkehr und ein entsprechend modernes Verkehrskonzept in Heerdt sein.
„Im Fokus der Vereinsarbeit steht auch die Erlebnisqualität auf dem Nikolaus Knopp Platz. Diese wurde nämlich einer geflickschusterten Verkehrsführung geopfert“, sagt Sökefeld.
Am vergangenen Wochenende feierte der Verein sein 60-jähriges Bestehen mit einem großen Fest auf dem Hanns-Heuer-Platz. „Es war ein tolles Fest“, resümiert der aktuelle Erste Vorsitzende. „Es spielten drei Bands, es kamen 200 Besucher und es herrschte eine tolle Stimmung.“
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