Industrie-Club e.V. finanziert drei Praktikantenstellen für Flüchtlingsbeauftragte

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Das Foto zeigt von links: Mohammed Khalaf, Birthe Früh, Katharina Fleiter, Joachim F. Scheele, Martin Vornhof und Miriam Koch. (Foto: Stadt Düsseldorf/Melanie Zanin)

Der Industrie-Club Düsseldorf finanziert der Flüchtlingsbeauftragten zwei halbe und zwei ganze Praktikantenstellen für ein halbes Jahr. Joachim F. Scheele, Vorstandsvorsitzender des Industrie-Clubs sagt dazu: "Der Industrie-Club möchte einen konstruktiven Beitrag zur Verbesserung der Flüchtlingssituation in Düsseldorf leisten. Das geschieht am wirksamsten durch eine personelle Unterstützung der Flüchtlingsbeauftragten und kommt dadurch mittelbar den Flüchtlingen zugute."

Katharina Fleiter, Birthe Früh, Mohammed Khalaf und Martin Vornhof arbeiten seit 1. November im Büro der Flüchtlingsbeauftragten. Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch ist dankbar für die engagierte Mitarbeit der Praktikantinnen und Praktikanten: "Hier wird jede Hand gebraucht, um die tägliche Arbeit stemmen zu können."

Die Vielzahl der Flüchtlinge, die derzeit in der Bundesrepublik Schutz suchen, stellt die Stadt Düsseldorf vor große Herausforderungen. In der Landeshauptstadt leben derzeit über 6.100 Flüchtlinge, davon werden rund 4.500 in städtischen Unterkünften betreut, 1.600 sind in Einrichtungen des Landes untergebracht. Außerdem ist Düsseldorf seit September an jedem zweiten Tag Drehkreuz für die Flüchtlinge, die in Zügen aus Bayern und Österreich nach Nordrhein-Westfalen kommen. Zahllose ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in der Flüchtlingshilfe. Der Koordinierungsaufwand ist enorm.

Zu den Aufgaben der Praktikanten gehört unter anderem die Bearbeitung der Mails unter den Funktionsadressen fluechtlingsbeauftragte@duesseldorf.de und fluechtlingshilfe@duesseldorf.de sowie die Besetzung der Hotline der Flüchtlingsbeauftragten. Sie halten außerdem die Liste der ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer auf dem Laufenden und koordinieren die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei der Ankunft der Flüchtlingszüge am Flughafen-Fernbahnhof.

"Die Aktualität des Themas und die Brisanz in der Mediendarstellung haben mich dazu bewogen, mir ein eigenes Bild machen zu wollen. Für mich ist die Flüchtlingssituation der Landeshauptstadt Düsseldorf ein spannendes und sinnvolles Aufgabengebiet", beschreibt Birthe Früh ihre Motivation für das Praktikum. Martin Vornhof erklärt: "Ich habe mich für ein Praktikum im Büro der Flüchtlingsbeauftragen entschieden, weil mir das Praktikum nach meinem Studium der Geschichts- und Politikwissenschaft die ideale Möglichkeit bietet, an aktuellen politischen und kulturellen Prozessen aktiv mitzuarbeiten. Menschen in Not mit interkultureller und wissenschaftlicher Kompetenz zu unterstützen, ist eine Aufgabe, hinter der ich mit voller Überzeugung stehe."
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