Kulturfreunde Knittkuhl

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Die Kulturfreunde Knittkuhl veranstalteten ihr Mittelalterfest auf der Galopprennbahn. Foto: Christina Görtz

In unserer Serie zur Interessen Gemeinschaft der Vereine im Stadtbezirk 7 (IGV) stellt der Rhein-Bote einige Vereine des Dachverbandes vor. In dieser Woche sind die "Kulturfreunde Knittkuhl" an der Reihe.

Hier wird zuerst an die Familien und Kinder gedacht. Seit elf Jahren gibt es mittlerweile die "Kulturfreunde Knittkuhl" in Düsseldorf am Püttkamp 14. Die insgesamt 150 Mitglieder erfreuen sich dabei verschiedenster Aktionen. Von Theatergruppen bis hin zu Karnevalsveranstaltungen oder der Organisation von großen Festen kann sich hier jeder nach Herzenslust beteiligen.
"Zusammenfassend kann man sagen, dass wir Familien und Kinder zusammenbringen, um gemeinsam Kultur zu erleben", erklärt Dieter Böning, Vorsitzender des Vereins. Und das zu erschwinglichen Preisen. Erwachsene zahlen 12 Euro, Jugendliche die Hälfte und Familien 25 Euro an Jahresbeitrag.
Kulturvereine gibt es in der NRW-Landeshauptstadt viele. Aber was macht die "Kulturfreunde Knittkuhl" so außergewöhnlich? „Kultur heißt Förderung des Miteinanders der Leute. Wir wollen vor allem den Kindern zeigen, wie etwas läuft", betont Böning und fügt hinzu: "Wir wollen ihnen die Tierwelt und Natur näherbringen. Leider beobachtet man ja heutzutage, dass kleine Kinder oft eine Rübe nicht vom Salat unterscheiden können. Da wollen wir entgegen steuern."

Gute Zusammenarbeit mit dem IGV

Richtig gut klappt auch die Zusammenarbeit mit der IGV. Der Dachverband ist für die Kulturfreunde ebenso wichtig, wie es für Böning auch umgekehrt der Fall ist: „Der Dachverband unterstützt uns und wir sie. Allgemein ist es ein Fluss von Informationen in beide Richtungen und ein richtig guter Ideenaustausch.“
Auf eigener Vereins-Ebene hat es den Kulturfreunden unter allem das Mittelalter angetan. Seit einem Jahrzehnt stecken sie hier viel Arbeit und noch mehr Leidenschaft rein. Kein Wunder, denn "das Mittelalter ist ja auch deutsches Kultur-Gut. Und das pflegen wir. Wir hatten vor zehn Jahren mal die Idee dazu, und durch den Erfolg wurde es dann quasi zum Selbstläufer und immer größer“, sagt Böning. Deswegen findet alle zwei Jahre das Mittelalterfest statt.
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