Mein Verein: Hundersitterverein Silberne Engel

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Gerade mal etwas über ein Jahr ist der Verein alt, den wir heute vorstellen. Es ist der Hundesitterverein Silberne Engel, der Hundebesitzern, die kurzfristig ins Krankenhaus oder die Reha müssen, bei der privaten Unterbringung ihrer Vierbeiner hilft.

„Wenn ein Hundebesitzer erfährt, dass er kurzfristig ins Krankenhaus muss, gerät er schnell in Panik“, sagt Gründungsmitglied Karin Schwarz. Sie spricht da aus eigener Erfahrung. Und genau die brachte sie auch auf die Idee, den Hundesitterverein „Silberne Engel“ zu gründen. Sie wusste nämlich, dass es auf der anderen Seite auch Senioren gibt, die Tiere lieben, sich aus unterschiedlichen Gründen aber keines (mehr) anschaffen wollen.

Menschen zusammen bringen


„Warum diese Menschen nicht zusammen bringen?“, dachte sich Karin Schwarz. So gründete sie gemeinsam mit Gleichgesinnten im Mai 2014 den Hundesitterverein Silberne Engel. Senioren so ab etwa 60 Jahren mit und ohne Hund sind angesprochen und Mitglieder. 90 Prozent von ihnen sind Frauen. „Aber die Männer, die dabei sind, sind ganz engagiert“, so Schwarz.
Wichtig ist dem Verein, dass die Betreuung positiv für ihren Hund und den Betreuer abläuft. „Nur dann kann der Hundesbesitzer in aller Ruhe gesund werden“, so Schwarz. Der Hundebesitzer samt Tier und ehrenamtlich tätige Betreuer sollten sich, so der Wunsch des Vereins, auf jeden Fall vorher kennen. Vier bis sechs Wochen Vorlaufzeit seien mindestens nötig. Aus diesem Grund rät Schwarz allen Interessierten auch Mitglied im Verein zu werden, bevor etwas passper.

Netzwerk zum Gassigehen


Auch im Kleinen möchte der Verein aktiv werden.
Ein Netzwerk zum Gassigehen bzw. für die stundenweise Betreuung von Hunden soll aufgebaut werden. Jeder kann selbst entscheiden, in welchem Rahmen er als Hundesitter auftreten möchte.
Am 19. September stellt sich der Verein auch auf der Ehrenamtsmesse der Stadt Düsseldorf vor. Gesucht werden auch dort noch weitere Ehrenamtliche, die Hunde bei sich aufnehmen können. „Die werden nach einem halben Jahr auch automatisch als beitragsfreies ehrenamtliches Mitglied bei uns“, sagt Schwarz. Die Mitgliedbeiträge sind sehr gering. „Deshalb sind wir auch auf Spenden angewiesen“, hofft Schwarz, dass sie mit dieser ungewöhnlichen Vereinsidee viele Menschen anspricht.
Mehr Infos gibt es unter www.hundesitterverein. de. Dort berichten Mitglieder und Ehrenamtliche auch von ihrer Arbeit, warum sie einen Hund aufgenommen haben bzw. wie es mit dem Hund war. Dass sich aus diesem Netzwerk mehr entwickeln kann, steht in einem Bericht „Es ist auch sehr schön wie sich hierdurch richtige Freundschaften entwickeln können.“
Auch auf Facebook ist der Verein aktiv und es gibt eine Whats App-Gruppe.
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