Ostermarkt in Eller: Die besondere Mischung macht es

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Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Frühlingstemperaturen war der Ostermarkt 2017 in Eller ein echter Besuchermagnet, der nicht nur die Bewohner des Stadtteils auf den Getrudisplatz zog.

„Wir waren schon im letzten Jahr hier und haben tolle Sachen gefunden“, plaudert Gertrud Nubis. Die Neusserin bummelt mit ihrer Freundin Sabine Plum an den Ständen entlang und staunt über die kreativen Ideen, die sie in den Auslagen sieht.
Beispielsweise Schmuckanhänger in Blattformen von Marita Bredow. Diese stellt sie in einem mehrwöchigen aufwendigen Verfahren aus echten Blättern, etwa des japanischen Ahorns, her die am Ende mit Silber oder Kupfer überzogen zu einem außergewöhnlichen Accessoire werden.
Unikate bietet auch Tina Schöb an ihrem Stand. Die Wuppertaler Schmuckdesignerin fertigt individuelle Stücke aus Rocailles (handgezogene Glasperlen) in vielen Farben und Formen an.
„Wir setzen auf die besondere Mischung im Angebot“, erklärt Ralf Hansen von der Werbegemeinschaft „IndividuEller“. Genau dieser Mix kommt bei den Besuchern seit Jahren gut an. „Neben Händlern, die schon öfter dabei waren, wie beispielsweise den Besteckkünstler, versuchen wir auch immer wieder neue Ideen auf den Markt zu holen“, so Hansen.
Das Konzept des Ostermarktes und ebenso des im Herbst wieder stattfindenden Künstlermarktes der Werbegemeinschaft, das in Kooperation mit der Aktion „Jung kreativ“ entstand, gibt den Händlern, viel Raum und damit den Besuchern die Möglichkeit, in Ruhe über den Gertrudisplatz zu schlendern.
Denn die Stände mit Flammkuchen, Crepes oder Südtiroler Spezialitäten sind im vorderen Bereich im Kreis angeordnet. Das schafft eine entspannte Atmosphäre zum Schlemmen und Klönen. Die Kleinsten können in einem historischen Karussell ein paar Runden drehen oder sich vom Eiermann unterhalten lassen.
Passend zum Osterfest gibt es handbemalte Eier, Dekohäschen aus Holz und Geschenkideen, wie selbst gestaltete Keramik von Düsselliebe oder liebevoll zusammengestellte Frühlingsgestecke von Gisela und Tanja Arceri.
Gertrud Nubis ist „hin und weg“ von Renate Brendgen-Kerpens Marmeladen und Gelees, während ihre Freundin Honig bei Silke Ververgaer ersteht. Die Imkerin reiste extra aus Belgien an und zeigt kleinen Besuchern, wie Kerzen aus Honigwachs hergestellt werden.
Beladen mit Frühlingsblumen, duftenden Badezusätzen und Mitbringseln für ihre Lieben, steigen Gertrud Nubis und Sabine Plum am späten Nachmittag in die U-Bahn heim nach Neuss. „Ein schöner Sonntag. Wir kommen auf jeden Fall zum Künstlermarkt wieder“, versprechen die Freundinnen.

Text: Claudia Hötzendorfer / Fotos: Voskresenskyi
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Bruni Rentzing aus Düsseldorf | 03.04.2017 | 09:46  
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