Rudern für Menschen mit Krebs

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Gestalten die Regatta zugunsten der Menschen mit Krebs: Pascal Heithorn, Leiter des Sportamtes, Kathrin Schmack, Leistungssport RC Germania, Dr. Margret Schrader, Geschäftsführerin der Krebsgesellschaft NRW, Maren Derlien, Ausbilderin des RC, und Professor Dr. Rainer Haas, Direktor des Universitätstumorzentrum Düsseldorf. Foto: Ingo Lammert
Der Ruderclub Germania Düsseldorf 1904 und die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen haben sich zusammengetan, um Menschen mit Krebs zu helfen. Mit einer Benefizruderregatta im August wollen sie das Universitätstumorzentrum Düsseldorf unterstützen.

Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt nun auch die aktive Suche nach Düsseldorfern, die Lust haben am Regatta-Tag am Samstag, 22. August, das Ruder für einen guten Zweck in die Hand zu nehmen. Egal ob Anfänger oder erfahrene Ruderer: Jeder kann bei der Ruderregatta für Menschen mit Krebs teilnehmen.
„Mit der Teilnahme an der Benefiz-Regatta kann jeder etwas für die gute Sache tun, den Rudersport ausprobieren und zudem noch einen schönen Tag mit Freunden und Familie verbringen“, erklärt Kathrin Schmack, 2. stellvertretende Vorsitzende desLeistungssports und ehemalige Nationalmannschaftsruderin, vom Ruderclub Germania.
Mit dem Erlös der Benefiz-Regatta im August sollen Projekte gefördert werden, die krebserkrankten Menschen zu Gute kommen. Dazu zählen unter anderem psychosoziale Beratungsangebote. In Düsseldorf bietet die Krebsberatung Düsseldorf, Fleher Straße 1, kostenfreie Beratungen für Krebspatienten und deren Angehörige an. Für Familien gibt es eine gesonderte Sprechstunde.

Sport und Krebs gehen zusammen

Neben dem guten Zweck soll die Regatta aber noch mehr erreichen: „Wir wollen darstellen, dass Sport und Krebs zusammen gehen können. Nicht nur im Sinne des Benefizgedankens, sondern konkret mit Blick auf die Menschen, die an Krebs erkrankt sind oder es waren“, betont Dr. Margret Schrader, Geschäftsführerin der Krebsgesellschaft NRW.
Die Wirkung von regelmäßiger sportlicher Aktivität nach oder bereits während der Krebstherapie ist ein Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. „Früher hieß es schonen, heute nicht mehr“, erläutert Professor Dr. Rainer Haas, Direktor des Universitätstumorzentrums Düsseldorf.
„Moderates Training – angepasst an den jeweiligen Allgemeinzustand und die Leistungsfähigkeit des Patienten – kann den Krankheitsverlauf, die Therapieverträglichkeit und die Lebensqualität positiv beeinflussen. Dies ist vielen Patienten noch nicht ausreichend bekannt“, so Professor Haas weiter.
Mit der körperlichen Leistungsfähigkeit verbessert sich auch das seelische Wohlbefinden, das Selbstbewusstsein steigt und die Patienten gewinnen neue Lebensfreude. „Der Rudersport bringt in dieser Hinsicht vieles mit. Er fordert den gesamten Körper, das Herz-Kreislaufsystem ebenso wie die Muskulatur und den Stoffwechsel. Auf ruhigem oder rauerem Gewässer zielgruppengerecht ausgeübt, ist Rudern der Sport für jede Generation“, so Katrin Schmack.

Zurückfinden in den ganz normalen Alltag

In einer Mannschaft ausgeübt, führt der Rudersport überdies Menschen zusammen und Erkrankte wieder einen Schritt in den Alltag zurück. In diesem Sinne ist die Benefiz-Regatta nicht nur ein reines Spenden-Event, sondern gleichsam auch Botschafter für den Sport und den Teamgeist. Mit der Übernahme der Schirmherrschaft unterstreicht Oberbürgermeister Thomas Geisel die Besonderheit des Anliegens. Er wird am Regatta-Tag die Siegerehrungen vornehmen.
Das Mindestalter zur Regatta-Teilnahme beträgt zehn Jahre. Ein Team setzt sich jeweils aus vier Personen zusammen, dazu kommt ein Steuermann vom Ruderclub, der das Team begleitet. Bei der Teambildung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, so können Familien- oder Kollegenboote, Freundschafts- oder Vereinsboote, Männer-, Frauen- oder Mixed-Boote gebildet werden. „Rudererfahrung ist nicht erforderlich“, so Schmack. Die nötigen Kenntnisse können in den Wochen vor der Regatta durch vier Trainingseinheiten unter Leitung des Ruderclubs am Trainingszentrum, Kesselstraße 13, erworben werden.
Das Startgeld pro Mannschaft und Boot beträgt 160 Euro, das Training in insgesamt vier Trainingseinheiten ist inklusive. Für Schüler-Teams gibt es eine ermäßigte Startgebühr von 100 Euro. Mehr Informationen über das Projekt unter www.duesseldorf-am-ruder.de

Hintergrund:
> Interessierte Teams können sich online über www.duesseldorf-am-ruder.de anmelden, eine Mail an info@krebsgesellschaft-nrw.de schreiben oder anrufen unter 15760992.
> Einzelanmeldungen sind möglich.
> Anmeldeschluss ist am Montag, 29. Juni.
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