Sommer, Sonne, Schützenfest

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  St. Hubertus Schützen und ganz Unterbach in Feierlaune


UNTERBACH. Hochzufriedene Gesichter bei den Unterbacher Schützen St. Hubertus. Das Wetter spielte bei der sonntäglichen Parade mit. Die so genannte Serenade vor dem noch am- tierenden Königspaar und seinem Gefolge, war eine Augenweide.

Offizielle, Schützen und das Publikum aus Unter- bach, Unterfeldhaus und Erkrath genossen den sommerlichen Tag und das Defilee. Alles passte, sogar der Königsschuss. Diesen setzte der 26jährige Matthias Theisen. Der entscheidende Schuss fiel um 19.45 Uhr. Zu seiner Königin wählte er seine Frau Jaqueline Theisen. Die beiden sind verheiratet und haben zwei Kinder.
Jungschützenprinzessin wurde Janine Lehmann.

„Einfach sensationell“

Für Elmo Keller, dem Pressesprecher der St. Hubertus Schützenbruderschaft 1870, war der bisherige Verlauf des Schützenfestes einfach sensationell.„Bereits am Frei- tag war der Schützenplatz war so voll wie seit Jahren nicht mehr. Man hatte den Anschein, als wenn ganz Unterbach unterwegs ge- wesen wäre“, erzählt Keller, der auch 2. Chef der Bruder- schaft ist.
Trotz guter Kapelle und abwechslungsreichen Entertainer war das Zelt zum Schützenball nicht ganz gefüllt. „Ich finde es traurig, wenn wir gerade zu unse- rem Ball kein volles Haus haben“, meint Keller. Nach seiner Meinung hätte es zur Parade durchaus ein paar Grad kühler sein können, doch letztendlich war es eine wundervolle Stimmung, die durch die Fahnenschwenker und musikalischen Vorträge besonders untermalt wurde. Das findet auch der 1. Chef, Axel Rutsch, der vor allen Dingen darauf hinweist, dass im letzten Jahr die Parade sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist. Dies trifft selbst- verständlich auch auf die Kirmes zu, die ein wiesenar- tiger Platz ist.
In diesem Jahr lockte das schöne Wetter nicht nur Unterbacher, sondern auch Unterfeldhauser und Erkrather an.„Also von allen Seiten super“, freut sich der Schützenchef. Ebenso ist für es Rutsch immer wieder bewunderns- wert, wie sich die sieben Spielmannsgruppen zusam- menfinden, obwohl sie vor- her nicht einmal zusammen geübt haben.„Es ist schon etwas Besonderes, wenn sie vor den Honoratioren stehen und gemeinsam intonieren“, meint der 1. Chef. Mit großem Tamtam wird auf der Vennstraße aufmarschiert, um anschließend als gesamter Zug an Schützenkönig und Publikum vorbeizuparadieren. Begeistert applaudierten die Besucher dieses Schauspiel. Am Abend wurden die Vereinsmeister ausgeschossen.

Auch die Damen haben geschossen

„Wir haben im letzten Jahr das Pokalschießen der Damen eingeführt“, schil- dert 2. Chef Keller. Das hat nach seiner Auffassung den Vorteil, dass die Damen im Zelt bleiben und die Herren dadurch nicht früher nach Hause müssen.„Früher war am Sonntag im Zelt nichts los, das hat sich dadurch verändert“, trägt er vor. In diesem Jahr sicherte sich beim Damenschießen Tatjana Damgaard den Pokal. Den Bürgervogel schoss Manfred Dieckerhoff ab und„Jungschützenprinzessin“ wurde Janine Lehmann. Anschließend fand im Zelt die Kröung statt. Dies war gleichzeitig der Abschluss des diesjährigen Unterbacher Schützen- und Volksfestes, mit dem alle Beteiligten sehr zufrieden waren.
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