Verschönerungsverein regt Umbau und Neunutzung an

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Der Werner-Pfingst-Platz im Januar 2015: die Rasenfläche befindet sich in einem schlechten Zustand, LKW-Spuren prägen mit tiefen Furchen das nur flache Erdreich des Platzes. Foto: Stefanie Siegel
Nach dem Bau der Tiefgarage auf der Luegallee wurde auch die Oberfläche des Werner-Pfings-Platzes umgestaltet. In diesen Tagen zeigt sich der Platz allerdings in einem trostlosen Zustand. Nun regt der linksrheinische Verkehrs- und Verschönerungsverein eine Neugestaltung an.

Nachdem der Werner-Pfings-Platz zu Beginn des Jahres nicht mehr den Oberkasseler Weihnachtsmarkt beherbergt und überdies die regnerische Januarwitterung der Rasenfläche des Platzes stark zugesetzt hat, befindet sich die Fläche zwischen Drake- und Friesenstraße unmittelbar an der Luegallee in einem schlechten Zustand. Die Rasenfläche ist aufgeweicht, tiefe LKW-Spuren sind im Erdreich sichtbar und haben tiefe Furchen hinterlassen.

Anwohner beschweren sich über den Zustand

„Viele Bewohner haben mich auf den schlechten Zustand des Platzes aufmerksam gemacht“, erzählt Georg Eicker, Architekt und 1. Vorsitzender des linksrheinischen Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV), der im Jahr 2014 sein 110- jähriges Jubiläum feierte und linksrheinische Baumaßnahmen bisher kritisch und konstruktiv begleitete. In diesem Zusammenhang regt er nun eine Umgestaltung und neue Nutzung des Platzes an: „Die gesamte Fläche könnte farbig und somit ansehnlich gepflastert werden“, erklärt Eicker einen Teil der Umgestaltung des Platzes und nennt im Zuge des Umbaus auch eine neue Nutzungsmöglichkeit: „Auf der neu gepflasterten Fläche könnte“, so Georg Eicker, „dann ganzjährig der Wochenmarkt stattfinden. Zu den bisher zwei Marktagen, dienstags und freitags, könnte zudem auch der Samstag als Markttag genutzt werden.“
Der Wochenmarkt findet bisher auf der benachbarten Südseite des Barbarossa-Platzes statt. Vorteil: Der Barbarossa-Platz wäre dann an allen Sommertagen frei für eine komplette Terassengastronomie, erklärt Eicker mit Blick auf die Markttage, die ein gastronomisches Nutzen des gesamten Platzes bislang weitestgehend ausschlossen.

Keine Nachteile durch Neunutzung des Platzes

Ökologische Nachteile durch die Pflasterung sieht Eicker nicht, denn das Erdreich auf der Tiefgarage ist nur 30 Zentimeter stark, die Fläche somit ohnehin versiegelt. Hingegen nennt er einen weiteren Vorteil der Neunutzung des Werner-Pfingst-Platzes: „Die Infrastruktur in Form von Elektrizität, Wasseranschlüssen und Toiletten ist im Parkhaus vorhanden, eine Mitnutzung möglich.“
Georg Eicker betont, dass es sich bei seinem Vorstoß einer Neugestaltung des Platzes lediglich um einen Vorschlag handele. Eicker hat die Pläne auch bei der Bezirksvertretung 4 eingereicht und hofft auf rege Diskussionen zum Thema.
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