Volkstrauertag mit Kranzniederlegung

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Wie in jedem Jahr, so gedachte auch der Garather Schützenverein in diesem Jahr wieder der Toten beider Weltkriege und aus den eigenen Reihen.
Die dazugehörige Rede hielt diesmal Ratsherr der Landeshauptstadt Herr Jürgen Bohrmann.

Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden, liebe Jugend,
sehr geehrter Vorstand und Protektor Herr Wachter,
sehr geehrte Ratsfrau Holtmann-Schnieder,
sehr geehrter Bezirksvorsteher Herr Sievers,
sehr geehrter Bezirksvertreter Herr Ries,
sehr geehrter VDK- Vorsitzender Herr Meier,
sehr geehrte Gäste,
meine Damen und Herren,


Volkstrauertag 2014

Heute vor 100 Jahren, im August 1914 begann der 1. von zwei Weltkriegen.

Am Ende des 1. Weltkrieges im November 1918 waren 17 Millionen Menschenleben verloren und zu beklagen.

Der Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge hat daher 1919 einen Volkstrauertag für alle Toten und Gefallene vorgeschlagen.

1922 kam es zur ersten Gedenkstunde im Reichstag von Berlin.

Die Nazi’ s mit ihren Menschen verachtenden Verbrechen in aller Welt, wandelten diesen Volkstrauertag in einem Heldengedenktag um, deren kapitales Ausmaß nach den 2. Weltkrieg 1939 bis 1945 von bis zu 80 Millionen Toten durch Krieg und Verbrechen an den Menschen zu beklagen sind.

Die junge Bundesrepublik Deutschland führte 1952 den Volkstrauertag als Gedenktag wieder ein.

Heute gedenken wir den Toten zweier Weltkriege von fast 100 Millionen Gefallenen Menschen an den Fronten und in der Heimat, an die Opfer von Gewaltverbrechen aller Nationen.


Lassen Sie uns aber auch an die heutigen Krisenherde, an die Kriege, an Orten der Welt denken. Irak, Syrien, Kurdistan, Ukraine und überall auf dieser Welt, wo der Krieg, Leiden und Tote hervorruft.

Aus der Verantwortung der Vergangenheit an uns und die nach uns kommenden, möchte ich daher ein Zitat von „Professor DR. Gertrud Höhler“ zitieren:

Friede,
soviel lernt die Geschichte,
ist nicht ansteckend.

Kriege aber bereiten sich aus wie Epidemien,
denen nur Klugheit,
Verständigungswillen und sittliche Entschlossenheit Einhalt gebieten können.

Frieden zu schließen und zu erhalten,
das verlangt auch Großmut
und die Kraft zur Vergebung –
auf allen Seiten.

Der Garather Schützenverein gedenkt den Volkstrauertage schon seit vielen, vielen Jahre.

Lassen Sie uns daher auch an diejenigen Kameradinnen und Kameraden gedenken, die wir im Laufe des fast 50 jährigen Bestehen des Vereins verloren haben.

Als sie noch unter uns waren, hier mit uns gemeinsam an den Gedenktag gedacht und getrauert haben.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit
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