Feuerzauber

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Der Wettstreit der Pyrotechniker



Am 7.August war es wieder so weit – im OLGA-Park in Oberhausen startete erneut das jährliche Aufeinandertreffen der Stars in der Pyrotechniker-Szene. Die Künstler versuchten mit Erfolg das Publikum und die Fachjury mit ihren spektakulären Feuerwerks-Choreografien zu überzeugen und somit den Pokal zu gewinnen.

Bevor es gegen 22.00 Uhr beginnen konnte, durchlebten die Zuschauer ein auf und ab der Gefühle. Auf dem schattenlosen Gelände des OLGA-Parks knallte die Sonne mit über 40 Grad. Temperaturen im Schatten konnten kaum gemessen werden, da – wie erwähnt – dieser sehr rar war. Kurz vor Beginn der Showeinlage der be- und verzaubernden Ladies of Fire ( nicht nur optisch tolle Feuerkünstlerinnen), wurde es jedoch schnell etwas dunkler und urplötzlich sollten alle Zuschauer aus Sicherheitsgründen vor dem drohenden Gewitter, die Anlage verlassen. In Anbetracht der jüngsten Ereignisse bei einem Rockkonzert mit einigen Toten, war dieses eine sehr professionelle und nachvollziehbare Entscheidung. Nach einer Stunde kam die Entwarnung und alle Zuschauer konnten zurückkehren.

Die aus Herne und Bochum stammende Rock/Pop Cover Band „ ReBeat“ sorgte vor dem Spektakel mit einer absolut profihaften Einstellung für die richtige Vorstimmung. Anfangs war das Publikum sehr langweilig und der Funke zur band sprang nicht über. Aber die Band um den Sänger Marvin G. lies sich nicht negativ beeinflussen. Sie zogen ihren Auftritt durch und es gelang relativ schnell, die Stimmung anzuheizen. Kurz vor Beginn der Pyroshow sang auch der Letzte in der hintersten Reihe mit und Zuschauer auf den Stehplätzen tanzten vereinzelnd. Eine Interessante vielversprechende Band.

Zur dann startenden Show der Pyrotechniker könnte man viel schreiben. Aber die Worte würden nicht annähernd die Gefühle und die Emotionen wiederspiegeln, die sich in den darauf folgenden 60 Minuten bieten sollten. Erwachsene Menschen hatten teilweise Tränen der Rührung in den Augen. Wer letztendlich gewann, war für viele absolut sekundär. Die ersten Künstler punkteten durch die Musikauswahl (ABBA geht immer), die zweite Gruppe traf die Effekte punktgenau zur Musik und die dritten Feuerwerker brillierten mit Farbenpracht. Die Jury entschied sich für Gruppe zwei.
Der Eintritt in Höhe von 26 € für die Sitzplätze und die etwas günstigere Variante für den Stehplatzbereich waren absolut angebracht, wenn man bedenkt, welche Kosten dem entgegenstanden.
Jeder Leser sollte sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen und sich entsprechend schnell Karten sichern.
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