Frauenchor Duisburg überbrachte “Musikalische Frühlingsboten”

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Musikalische Frühlingsboten überbrachte der Duisburger Frauenchor von 1992
 

Der Frauenchor Duisburg von 1992 veranstaltete nun sein Frühlingskonzert in der Neudorfer St. Anna Kirche und gut 200 Zuhörer folgten zwei Stunden lang schönen Melodien und den herrlichen Stimmen der Damen des Frauenchores unter der Leitung von Stefanie Melisch, die auch die Gesamtleitung inne hatte.

Doch hatten diese sich mit dem „Thyssen Krupp Chor Duisburg“ unter Leitung von Peter Stockschläder eine ebenfalls grandiosen Männerchor in ihre Mitte geholt und beide Chöre zeigten, welche Spannbreite und welche Klangfülle der Gesang bietet.
Als Dritte im Bunde begrüßte der gastgebende Chor mit der Solistin Katja Habich eine junge Dame, die mit ihrer wunderbaren Stimme Musical Melodien und bekannte Titel aus Film und Schlager auf höchstem Niveau sang.

Mit dem Titel „Unser Leben ist Musik“ von Hans Weinheimer (Text) und Gerd Sorg (Musik) stimmte der Chor gleich auf das Motto des Abends und das Lebensmotto aller Sängerinnen und Sänger ein.

Die Gäste wurden von der Vorsitzenden des Chores Karin Eiselt herzlich begrüßt und wünschte gute Unterhaltung bei dem Konzert.

Stefanie Melitsch hatte einen bunten Melodien Blumenstrauß zusammengestellt und man konnte ein paar schöne Stunden genießen.

Allerdings gab es eine kleine Programmänderung, da man sich noch in einem geweihten Kirchraum befand. Anstatt „Kann denn Liebe Sünde sein“ und „Bel Ami“ wurden diese ausgetauscht.

Und so hörten die Besucher die Stücke „Lieder sind wie helles Sonnenlicht“ und das bekannte „Les Champs-Élysées“ von Joe Dassin.

Mit „Ich hätt getanzt heut Nacht“ aus „My Fair Lady“ sowie „Auf die Freundschaft“ und „Siyahamba“, einem „Traditional“ aus Südafrika, in dem der Text in „Zulu“ gesungen wurde, ging der erste Teil des Liederreigens des Frauenchores zu Ende.
Solistin Katja Habich zeigte danach gleich bei ihrem ersten Lied „What I did for Love“ aus „A Chorus Line“ ihre Stimmgewalt und die Zuhörer waren einfach nur begeistert.

Das bekannte Lied „Das gibts nur einmal“ aus dem Lilian Harvey Film „Der Kongreß tanzt“ war ein wahrer Hörgenuss. Ganz anders klang die eher in der Version der Kontra Alt Stimme von Zarah Leander bekannte Meldoie „Nur nicht aus Liebe weinen“ bekam mit der hellen Sopran Stimme der jungen Dame.

Nach den weiblichen Hochtönen begaben sich die Herren des ThyssenKrupp Chores auf die Bühne und bildeten ein „tiefstimmiges“ Gegengewicht.

Alle Sänger waren in ihrem beruflichen Arbeitsleben dem Stahl verbunden und so gab es zur Einstimmung das Lied „Wie im Stahl der Klang, so tönt unser froher Sang“.
Weiter ging es mit dem Silcher Stück „Hab oft im Kreise der Lieben“ und die Tenöre brillierten mit dem „Und alles und alles wird wieder gut“.

Melancholisch ging es weiter mit dem Stück „Der Wanderer“ von Georg Sorg und die Textzeile „Weisst Du schon Schäfer der Lenz kam heut Nacht“ aus dem Stück „Der Schäfer Heuken“ von Hans Jakob passte so richtig zu den milden Abendtemperaturen.

Als die Herren dann den „Sonnenwalzer“ von Johannes Menskes intonierten, schunkelten einige Zuhörer in den Reihen des Kirchengestühls.

Weiter ging es wieder mit den Damen des Frauenchores Duisburg und dem Lied „Lebe Liebe Lache“ von Robert Pappert. Die hellen Stimmen kamen auch bei „Plaisir D 'Amour“ von Hermann Ophoven bestens zur Geltung.

„Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens folgten das Stück „Tulpen aus Amsterdam“, das das Thema Frühling auch noch einmal schön unterstrich. Flott ging es weiter mit „Die Legende von Babylon“ und dem Titel „Barbar 'Ann“ von den Beach Boys.

In die Welt der Musicals entführte noch einmal Solistin Katja Habich. Sie überzeugte gesanglich mit ihrem „Broadway Belt“ und so herrlichen Songs wie „Memories“ aus „Cats“, dem gerade den Duisburgern bekannten Titel „Ich hab geträumt“ aus dem Musical „Les miserable“ und nicht zuletzt „Maybe this Time“ aus „Cabaret“.

Der ThyssenKrupp Chor widmete sich zunächst mit „Über den Wolken“ und „Welch ein Geschenk ist ein Lied“ von Rheinhard Mey dem bekannten Liedermacher. Und danach ging es noch einmal weiter mit dem „Herrn im Weißen Bademantel“.

„Griechischer Wein“ von Udo Jiirgens und ein Medley seiner bekanntesten Songs, wo dem man bei dem Titel „Ich war noch niemals in New York“ einen schönen Vergleich zum Vortrag der Damen ziehen konnte, bildeten den Abschluss des zweiten Auftritts.

Im Finale sangen beide Chöre als Gemischter Chor den „Gefangenenchor“ aus Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“.

Mit „Klinge Lied, lange nach“ von Klaus Ochs endete ein wunderbarer musikalischer Nachmittag, der neben bunten Frühlingsmelodien auch eines zeigte, Gesang verbindet und macht Freude.

Der Forderung einer Zugabe kam man natürlich gerne nach und noch einmal erklang „Nabucco“, diesmal noch ergänzt um den herrlichen Sopran von Katja Habich.
Und alles in allem noch ein schönes Schlussbild, dass alle Akteure auf der Bühne zusammenführte.

Noch ein weiterer Aspekt kam hierbei zum Tragen, der Veranstaltungsort St. Anna Kirche ist für solche Konzerte bestens geeignet und sicherlich auch für die Zukunft für weitere Klanggenüsse ein toller Austragungsort.
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